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Bei der Rheintalbahn gemeinsame Verantwortung von Bund und Land für die Interessen der Region gefordert

08.02.2008 - „Wir brauchen einen Schulterschluss zwischen Bund und Land, um das Projekt „Baden 21“ zu realisieren. Bund und Land müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Die Standardplanung der Deutschen Bahn reicht nicht aus. Eine gründliche und gleichtiefe Prüfung alternativer Trassenvarianten muss mit einer realistischen Berechnung der Mehrkosten einhergehen. Wir brauchen eine gemeinsame Lösung für die Region, damit der notwendige viergleisige Ausbau der Rheintalbahn vorankommt“, sagten die SPD- Bundestagsabgeordneten Marion Caspers-Merk, Gernot Erler, Elvira Drobinski-Weiß und Rita Schwarzelühr-Sutter. Im Vorgriff auf die Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans in 2008 hatte das Land Baden-Württemberg ein Gutachten über die Entwicklung der Güterverkehrszahlen auf der Rheintalbahn erstellt. Das Ergebnis des Gutachtens, das heute in Freiburg vorgestellt wurde, sprach nur von geringfügig höheren Zugzahlen auf der Rheintalschiene bis 2025. Bisher lagen die Zugzahlen aus dem Bundesverkehrswegeplan vor, der bis 2015 gilt.  

„Die Landesregierung darf sich nicht aus der Verantwortung für die Rheintalbahn ziehen“, fordern die vier SPD-Bundestagsabgeordneten. Wer Baden 21 wolle, könne sich nicht bei der Finanzierung wegducken. Die Landesregierung müsse beweisen, dass sie den Ausbau der Rheintalbahn, der in seiner verkehrspolitischen Bedeutung gleichrangig mit Stuttgart 21 ist, ernsthaft will. Dafür müsse sie auch finanzielles Engagement zeigen. „Bund und Land müssen an einen Tisch!“

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