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Erneuerbar statt atomar

11.02.2011 - Unter dem Motto „Erneuerbar statt Atomar" laden die Waldshuter SPD-Kreisvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter (MdB) und der Landtagsabgeordnete Alfred Winkler zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Energieexperten und ehemaligen Schweizer Nationalrat Rudolf Rechsteiner (SP) für Montag, den 28. Februar um 20:00 Uhr ins Pfarrheim Heilig Geist in Laufenburg ein.  

„100 Prozent erneuerbar ist möglich. Die Zukunft gehört Sonne, Wind und Wasser", ist Schwarzelühr-Sutter überzeugt. Rudolf Reichsteiner fügt hinzu: „Die Atomenergie ist gescheitert, es lässt sich heute sehr einfach aufzeigen, dass der Weg zu 100 Prozent erneuerbarer Energie nicht nur schneller, sondern auch billiger gegangen werden kann als der Weg zu neuen Atomkraftwerken. Wir werden alles tun, um neue Atomkraftwerke in der Schweiz zu verhindern."

„Unsere Region ist besonders durch die Atomwirtschaft geprägt, auch wenn wir selber innerhalb des Kreises Waldshut weder ein AKW, noch einen anderen Nuklearbetrieb stehen haben, so befinden sich in den Schweizer Orten Leibstadt, Beznau und Gösgen gleich drei AKWs und die Atomfabrik mit dem Zwischenlager in Würenlingen in direkter Nachbarschaft zu uns. Wenn jetzt auch noch das geplante Endlager in Benken kommt, sind wir endgültig von der Schweizer Atomwirtschaft umzingelt", so Schwarzelühr-Sutter. „Wenn dort etwas passiert, sind wir mit als erstes betroffen, denn Strahlung macht vor Staatsgrenzen keinen Halt. Gerade daher ist es wichtig grenzüberschreitend zu arbeiten. Denn die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien in dezentralen Anlagen", sagte Schwarzelühr-Sutter.

Der SPD Kreisverband Waldshut möchte diese Veranstaltung als Informationsangebot an alle Bürgerinnen und Bürger nutzen, dass jeder bei sich zu Hause den Wechsel beginnen kann.

Der Rheinfeldener Landtagsangeordnete und Wahlkreiskandidat Alfred Winkler betont, „dass gerade im Bereich der erneuerbaren Energien ein enormes Potential für neue qualifizierte Arbeitsplätze entstehen kann."

Die beste Gelegenheit zum Wechsel zu erneuerbaren Energie ist bei der Landtagswahl am 27.März! Gerade die Koalition aus CDU und FDP unter Ministerpräsident Mappus ist der größte Befürworter einer weiteren Nutzung der Atomenergie und gleichzeitig der größte Bremser des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Baden-Württemberg hat es nicht verdient, hier immer nur das Schlusslicht Deutschlands zu sein.

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