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Ortsumfahrung Falkensteig gemeinsam mit Stadttunnel Freiburg in vordringlichen Bedarf - Brief an Verkehrsminister Dobrindt

23.12.2014 „Im Interesse der Menschen in Südbaden befürworte ich das Anliegen des Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald die Ortsumfahrung Falkensteig gemeinsam mit dem Stadttunnel Freiburg in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans einzustufen“, so die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Waldshut, Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), in ihrem Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Damit kommt sie der Bitte von Landrätin Störr-Ritter nach, sich in diesem Anliegen direkt an den Bundesminister zu wenden.

Die entsprechenden Voruntersuchungen der Ortsumfahrung Falkensteig lägen dem Bundesverkehrsministerium bereits zur Genehmigung vor. „Die gewünschten verkehrlichen Effekte können nur im Zusammenspiel der beiden Vorhaben erzielt werden“, so die Abgeordnete. Daher fordere sie Dobrindt auf, den engen Zusammenhang beider Projekte in der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans entsprechend einfließen zu lassen.

Ziel sei es, die Bevölkerung in Freiburg und in den sich östlich anschließenden Gemeinden in absehbarer Zeit von der hohen Verkehrsbelastung zu entlasten und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der B31 zu steigern. Bereits 2009 hätten sich die betroffenen Kommunen mit dem Land Baden-Württemberg auf eine Vorfinanzierung der Planungskosten für den Stadttunnel Freiburg und die Ortsumfahrung Falkensteig verständigt.

Der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans soll 2015 mit den Ländern, Ressorts und den Verbänden abgestimmt bzw. erörtert werden.

 

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