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Rita Schwarzelühr-Sutter fordert AKW Beznau abschalten!
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15.04.2011 - Bei ihrem Besuch in Berlin äußerte sich die Schweizer Bundesrätin Doris Leuthard: „Wer sich nicht vernetzt, bleibt stehen… Nationale Barrieren müssten überwunden werden“. Hierzu erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter: „Dies muss dann auch für die Atomkraftwerke-Problematik an der deutsch-schweizer Grenze gelten. Radioaktivität macht nicht vor Staatsgrenzen also Nationalen Barrieren halt. Wenn in der Schweiz etwas passiert, sind wir hier am Hochrhein mit als erstes betroffen. Deshalb müssen die Schweizer Uraltreaktoren von Beznau schnellst möglich vom Netz genommen werden. Diese stellen eine latente Gefahr für den gesamten Nordschweizer und Südwestdeutschen Raum dar. Ich habe dem deutschen Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen diese Problematik mitgeteilt.“  

„Obwohl die Reaktoren von Beznau in den 1990ern gegen Flugzeugabstürze nachgerüstet wurden, erfüllen sie nicht die Sicherheitsansprüche weder gegen einen Flugzeugabsturz mittels einer konventionellen Verkehrsmaschine noch gegen den eines Kampfjets. Die Aussage von Bundesrätin Doris Leuthard, dass alle Schweizer AKW gegen Flugzeugabstürze gesichert seien, ist falsch. Beznau ist es eben nicht, obwohl es unmittelbar in der Einflugschneise des Verkehrsflughafens Zürich/Kloten liegt. Wenn hier etwas passiert, hätte dies verheerende Auswirkungen auf den ganzen Süddeutschen Raum“, so Rita Schwarzelühr-Sutter weiter.
Rita Schwarzelühr-Sutter stellt klar: „Frau Bundesrätin Leuthard will die Schweizer Atomkraftwerke so lange laufen lassen, so lange sie sicher sind (FAZ vom 14.04.2011). Dies ist aber bei Beznau nicht der Fall, daher müssen diese beiden Uraltreaktoren schnellst möglich abgeschaltet werden.“

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