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Rita Schwarzelühr-Sutter fordert Aufklärung über Kosten der Energiewende

24.07.2012 - Zur Großen Anfrage der SPD „Die Energiewende - Kosten für Verbraucherinnen, Verbraucher und Unternehmen“ vom 23.07.2012 erklären Rita Schwarzelühr-Sutter, Mittelstandsbeauftragte für das Handwerk, und Rolf Hempelmann, Sprecher der SPD-Arbeitsgruppe Energie:  

Die Bundesregierung zerredet Energiewende. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass vor den Kosten gewarnt wird. Die SPD-Bundestagfraktion hat daher bei ihrer Fraktionssondersitzung am 19. Juli 2012 eine Große Anfrage zum Thema „Die Energiewende - Kosten für Verbraucherinnen, Verbraucher und Unternehmen“ eingebracht. Die Bundesregierung, die bis heute keinen Masterplan zur Energiewende vorgelegt hat, lässt den Eindruck entstehen, die Energiewende könne an den Kosten scheitern. Die SPD-Bundestagsfraktion geht im Gegenteil davon aus, dass es ohne entsprechende Umsetzung der Energiewende zu erheblichen Preissteigerungen kommen würde. Denn auch ohne Energiewende hätte es erheblichen Änderungs- und Erneuerungsbedarf in der Erzeugung, in der Übertragung und in der Verteilung von Energie gegeben.

Um Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen, fordert die SPD-Bundestagsfraktion in ihrer Großen Anfrage die Bundesregierung auf, die Kosten zu benennen. Dazu werden in wichtigen Bereichen wie Ausbau der Erneuerbaren Energien, dem Wärmesektor oder dem Netzausbau Fragen gestellt.

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