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Rita Schwarzelühr-Sutter: Gutachten untermauert unsere Forderung des Ausbaus der Gäubahn

06.09.2016 Wie das Baden-Württembergische Ministerium für Verkehr mitteilt, ist das dringend benötigte Gutachten zur Fahrzeitverkürzung Stuttgart-Zürich fertiggestellt und dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur übermittelt worden. Durch den Ausbau der Gäubahn können Fahrgäste mit einer Zeitersparnis von rund 20 Minuten rechnen.

„Das ist ein Fortschritt auf dem Weg zum dringend benötigten Ausbau der Gäubahn. Durch kürzere Fahrzeiten werden mehr Menschen auf die Schiene gebracht, das ist wichtig für den Klimaschutz“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter. „Verkehrsminister Hermann hat, wenn auch mit reichlich Verspätung, einen Teil seiner Hausaufgaben gemacht. Nun müssen er und seine CDU-Kollegen alles daran setzten, dass das unionsgeführte Bundesverkehrsministerium die Gäubahn im Bundesverkehrswegeplan höher eingestuft. Als Vorsitzender des Interessenverbands Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn ist hier insbesondere auch Herr Minister Wolf gefordert.“

Da das Gutachten nicht rechtzeitig vorlag, konnte die Gäubahn nicht in den Vordringlichen Bedarf des aktuellen Bundesverkehrswegeplans aufgenommen werden. In der Folge entbrannte ein Streit über Zuständigkeiten zwischen Bundesverkehrsminister Dobrindt und Landesverkehrsminister Hermann.  

„Im Interesse der Fahrgäste der Gäbahn hoffe ich, dass das Schwarze-Peter-Spiel zwischen den Ministern Dobrindt und Hermann nun endlich ein Ende hat“, sagt Rita Schwarzelühr-Sutter. „Sie sollen sich endlich darum kümmern, dass Südbaden nicht weiter vom Rest des Landes abgekoppelt wird.“ 

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