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Rita Schwarzelühr-Sutter setzt sich für schnelle Wiederinbetriebnahme des Bahnhaltepunkts in Wutöschingen ein

07.09.2015  Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Umweltstaatssekretärin setzt sich für eine schnelle Wiederinbetriebnahme des Bahnhaltepunkts Wutöschingen ein und hat sich umgehend an den baden-württembergischen Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) gewandt.

„Auch wenn der Hochrhein weit von Stuttgart entfernt ist, erwarte ich vom grünen baden-württembergischen Landesverkehrsminister, dass er sich auch am Hochrhein für eine klimafreundliche Mobilität einsetzt. Dazu gehören die Hochrheinschiene und der Bahnhaltepunkt Wutöschingen. Gerade vor diesem Hintergrund ist der Bahnhaltepunkt Wutöschingen unbedingt zu erhalten und die jetzige Ausweichmöglichkeit durch Busse nur als temporäre Zwischenlösung zu sehen“.

Insbesondere für die Schülerinnen und Schüler sei der Bahnhaltepunkt in Wutöschingen unabdingbar; die Einstellung des Zugbetriebs kurz vor Schulbetrieb sei sehr unglücklich gewählt. Als Zubringerstrecke zur bekannten „Sauschwänzlebahn" komme dem Halt eine zusätzliche wichtige Aufgabe zu, so die Abgeordnete weiter.

Die Landeseisenbahnaufsicht Karlsruhe hat aufgrund dieses "nicht gesetzteskonformen" Zugangs zum neuen Bahnsteig in Wutöschingen die weitere Nutzung und damit den Zu-und Ausstieg zum täglich verkehrenden Zug aus und nach Waldshut untersagt. Erst im März 2013 hat die Gemeinde Wutöschingen den provisorischen Einstieg über eine Holztreppe aus alten Schwellen durch einen Bahnsteig aus Stahlgitter mit Rampe ersetzt. Hintergrund für die Einstellung des Bahnhaltepunkts ist nun, dass der Zugang zum Bahnsteig durch die Sperrstrecke des Bahnübergangs führt. Zudem darf der Bahnsteig in den Bereich 3 m von der Gleismitte einragen, die Rampe zum Bahnsteig jedoch nicht.

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