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Rita Schwarzelühr-Sutter warnt vor Änderungen der DVO

25.06.2014  „Keine Zulassung des satellitengestützten Anflugverfahrens auf Zürich. Keine Änderung der deutschen DVO“ - Waldshuts SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter unterstützt uneingeschränkt die ablehnende Position der Region und der Bürgermeister Volker Jungmann (Klettgau) sowie Martin Benz (Hohentengen) gegen die vom Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) beantragte Änderung der DVO zugunsten eines satellitengestützten Präzisionsanflugverfahrens aus Nordrichtung auf den Flughafen Zürich-Kloten.

Die Zulassung des beantragten satellitengestützte Anflugverfahrens, das deutlich präziser ist als das bisherige Instrumentenlandesystem ILS, macht den Weg frei, für einen späteren „gekrümmten Nordanflug“ entlang der deutschen Grenze. „Auch wenn das BAZL versichert, dass sich durch das neue System rein gar nichts an Höhe, Lage oder Neigung der laut DVO festgesetzten Normen ändert, so ist das satellitengestützte Verfahren doch Voraussetzung für einen späteren gekrümmten Nordanflug“, so die Bundestagsabgeordnete. Daher habe sie sich bereits an das Bundesverkehrsministerium gewandt, so die Abgeordnete.

Das in Deutschland bisher nur am Flughafen Bremen eingeführte und für den Flughafen Frankfurt vorbereitete satellitengestützte Anflugverfahren ermöglicht variable Anflugkurse auch in Gebieten, bei denen ein ILS-Anflug bisher nicht möglich war. So lange der vom ehemaligen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ausgehandelte unannehmbare Flugstaatsvertrag mit der Schweiz noch nicht endgültig vom Tisch ist, darf die deutsche Flugsicherung der beantragten Änderung der DVO zugunsten des neuen Anflugverfahrens nicht zustimmen. „Eine Zustimmung wäre das falsche Signal“, so Rita Schwarzelühr-Sutter.

 

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