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Rita Schwarzelühr-Sutter warnt vor Aushöhlung der DVO

26.09.2014  Nach Einführung des neuen  satellitengestützten Anflugverfahrens auf den Zürcher Flughafen warnt die Waldshuter Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter vor zusätzlichen Fluglärmbelastungen für den Hochrhein: „Dieses Verfahren ist die technische Voraussetzung für den gekröpften Nordanflug entlang der deutschen Grenze. Dies würde zu einer weiteren Belastung der Hochrheinregion und auch zur Aushöhlung des Nachtflugverbots führen, besonders dann, wenn der Grenzabstand ungenügend ist“.

Ein verbindlicher Grenzabstand, von mindestens 2,5 NM (Nautische Meile) sei dabei zwingend einzuhalten. Da aber diese Anflüge direkt über die Ansammlung der Schweizer Atomkraftanlagen am Hochrhein führen würde, sind sie des Unfalls Risikos wegen abzulehnen. Mit diesem Anliegen hatte sich die Abgeordnete bereits an das Bundesverkehrsministerium gewandt.

Mit Hilfe des neuen GBS-Systems ist es Flugzeugen beim Anflug auf den Zürcher Flughafen technisch möglich, unmittelbar vor der Landung eine Kurve zu fliegen. Flugzeuge aus Süden könnten dann auch von Westen her anfliegen. Zwar wäre dies in Schweizer Flugraum; durch die Grenznähe aber in unmittelbarer Hörweite.

 

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