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Rita Schwarzelühr-Sutter wirft Flughafen Zürich Salamitaktik vor: Kapazitätsausbau auf Kosten Süddeutschlands -Alternative Flugrouten müssen geprüft werden-

29.09.2016 „Die Schlagrichtung des Flughafens Zürich ist eindeutig: Kapazitätserhöhung zu Lasten der süddeutschen Gemeinden. Mit den Pistenverlängerungen Richtung Norden und Westen werden mehr Starts und Landungen für größere Maschinen über Süddeutschland ermöglicht. Hinzu kommen die Schnellabrollwege, durch die Flughafenpisten schneller freigegeben werden können und damit die Anzahl der möglichen Starts und Landungen erhöht werden können. Dies alles führt zu einer massiven Kapazitätserhöhung zu Lasten Süddeutschlands.

Dies war allerdings nicht Grundlage des beantragten Ostanflugkonzepts. Somit ist der Antrag der Ostanflugroute hinfällig und darf deshalb auch nicht genehmigt werden. Außerdem zeigt der SIL (Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt) selbst, dass es alternative Flugrouten gibt, die Süddeutschland nicht belasten. Ich erwarte, dass diese vom BAF (Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung) ebenso geprüft werden“, so Rita Schwarzelühr-Sutter.

Am 27. September 2016 hat das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) die Anpassung des SIL-Objektblatt (SIL2) offengelegt.

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