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Roaming-Gebühren in der Schweiz

27.03.2008 - Für eine schnelle Angleichung der schweizerischen Roaming-Gebühren an das EU-Niveau hat sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter ausgesprochen. In einem Brief an den Präsidenten der Bundesnetzagentur forderte sie diesen auf, sich im Rahmen der anstehenden Gespräche der Gruppe der unabhängigen Regulierungsbehörden (IRG) für das Anliegen vieler Grenzgänger einzusetzen.  

„Innerhalb der EU haben wir im letzten Sommer eine Höchstgrenze für Roaming-Gebühren festgelegt“, so die Waldshuter Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter. „Jetzt müssen wir die Schweiz davon überzeugen, sich dieser Vereinbarung anzuschließen. Für die vielen Grenzgänger in unserer Region wäre das eine spürbare finanzielle Erleichterung.“
Nach wie vor sind die hohen Roaming-Gebühren für das Telefonieren mit deutschen Mobiltelefonen im Grenzraum oder in der Schweiz eines der Hauptprobleme für Grenzgänger. Im EU-Ausland sind die Gebühren für abgehende Anrufe seit Juni 2007 auf maximal 49 Cent pro Minute und für angenommene Gespräche auf maximal 24 Cent zuzüglich der jeweiligen Mehrwertsteuer festlegt. Für die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied gilt diese Vereinbarung nicht.
Ende Februar hat der Schweizer Bundesrat nun den Beitritt des Landes zur Gruppe der IRG beschlossen. Deren Ziel ist es, auf freiwilliger Basis die Regulierungspraxis in den 27 EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein und Norwegen sowie in der Türkei, Kroatien und Mazedonien zu koordinieren.
„Ich hoffe, dass die Verantwortlichen schnell zu einer Lösung im Sinne der Grenzgänger kommen“, so Rita Schwarzelühr-Sutter.

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