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Schweizer Reaktoren bleiben ein Sicherheitsrisiko

21.08.2012 - In einem Brief an Bundesumweltminister Peter Altmaier fragt die Waldshuter SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter, wie die Bundesregierung auf die Entwicklung der neusten Gefahren der Schweizer Atomkraftwerke reagieren will.  

Eine österreichische Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass bei dem AKW-Mühleberg diverse technische Mängel vorliegen. Die österreichische Regierung schließt sogar eine Klage gegen das AKW-Mühleberg nicht mehr aus. Das bei Bern liegende AKW-Mühleberg ist ca. 220 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt und nur ca. 120 Kilometer von Waldshut. „Es ist schon sehr bedenklich, dass die deutsche Bunderegierung bis heute noch keine ähnliche Studie in Auftrag gegeben hat, obwohl wir viel näher am AKW-Mühleberg liegen als Österreich und die Gefahren hier daher ungleich größer sind“, erklärt Rita Schwarzelühr-Sutter.

Auch der Verdacht auf Risse im AKW Leibstadt (Südkurier 10.08.12) gibt weiteren Anlass zu Sorge. „Wir haben direkt vor der Haustür zwei Uraltreaktoren (Beznau I und Beznau II) und das störanfällige AKW Leibstadt. Es gibt immer mehr Hinweise, dass die Sicherheit dieser Reaktoren nicht gewährleistet ist. Die Schweiz hat bis heute nicht reagiert. Es wird Zeit, dass die deutsch Bundesregierung hier einschreitet und die Bürger im Grenzgebiet schützt“, so die Sozialdemokratin.

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