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SPD-Abgeordnete: Die Abschnitte A98.5 und A98.6 müssen eine Autobahn bleiben!

„Ich bin nicht nur enttäuscht, sondern auch verärgert über diese Vorgehensweise. Auf meine Frage in der ersten Sitzung der politischen Begleitgruppe, ob auch darüber diskutiert werden soll, ob die Abschnitte A98.5 und A98.6 eine halbe Autobahn oder eine Bundesstraße sein sollen, wurde mit Nachdruck erklärt, dass es bei einer A bleibt. Nach Vorstellung des Verkehrsgutachtens A98 ist jetzt das für Staatssekretätin Gisela Splett allerdings offen. Vor Abschluss des Bürgerforums muss diese Frage geklärt werden“, fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter.

„Die Abschnitte A98.5 und A98.6 müssen als halbe Autobahn mit 3-Fahrbahnen gabaut werden. Denn geplant wird jetzt der Abschnitt 98.5 als Autobahn. Wenn die Kombitrasse für Bad  Säckingen kommen soll und die Tunnel aufgrund ihrer Länge sowieso 2-röhrig sein müssen, fragen wir uns, worin der Sinn liegen soll zwischen 2 Autobahnabschnitten  auf einmal den Bad Säckinger  als Bundestraße umzuwidmen. Wir halten hier an der A fest“, erklären die SPD-Abgeordneten.

Im Übrigen geht das vorgestellte Gutachten von Annahmen aus, die wir in Frage stellen wie z.B. die „leichte Zunahme im LKW-Verkehr von 10%-20%. In der vom Bundesverkehrsministerium 2008 vorgestellten „Prognose der deutschlandweiten Verkehrsverflechtungen bis 2025 wird davon ausgegangen, dass die Verkehrsleistung um 84% und die Fahrleistung um 40% bei LKWs steigt. „Warum soll sich das am Hochrhein so massiv von anderen Regionen unterscheiden? Dies bedarf einer Erklärung“, fordert Rita Schwarzelühr-Sutter.

 „Außerdem sagt das Gutachten nichts aus über Autobahn oder  eine Bundesstraße. Dies Aufgabe hatte dieses Gutachten nicht, deshalb ist es nicht für diese Frage relevant. und schon gar nicht für die Abschnitte von Rheinfelden bis Murg“, so Alfred Winkler, MdL.

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