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Zeichen setzen gegen Atomenergie
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17.05.2011 - In diesem Jahr findet die traditionelle Menschenstrom-Protestaktion gegen das Atomkraftwerk Beznau am 22. Mai statt. Vom Bahnhof Siggenthal-Würenlingen kann man sich zwischen 8:30 Uhr und 10:30 Uhr der Wanderung gegen Atomenergie anschließen.
Auch die Waldshuter SPD Bundestagsabgeordnete Schwarzelühr-Sutter wird an Menschenstrom teilnehmen und fordert alle Bürger auf sich zu beteiligen: "Es geht um die Zukunft unserer Region, um die Zukunft unserer Kinder. Bei einem Atomunfall stoppt die Strahlung nicht an den Grenzen! Mit der Teilnahme kann jeder Mensch zeigen, dass dieses Risiko für ihn nicht tragbar ist", so Schwarzelühr-Sutter.  

"Atomkraft ist eine Technologie der Vergangenheit. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass die Gefahren der Atomtechnologie unkalkulierbar sind. Mit der Wanderung „Menschenstrom“ wollen wir ein Zeichen gegen Atomenergie setzen und für erneuerbare Energien.“, sagte die Waldshuter Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter.

Die neuen Berichte der ENSI über die ungenügende Erdbebensicherung des AKWs Beznau und Mühleberg unterstreichen die Notwendigkeit dieser Protestaktion. Trotz der Mängel werden diese uralt Reaktoren weiter am Netz gehalten und bilden somit eine Gefahr für alle Menschen in der Grenzregion.

Die Teilnehmer versammeln sich unter dem Motto: „Miteinander wandern  in der Region zum AKW Beznau (AG), gewaltfrei für den Ausstieg!“ Die Anreise aus Waldshut ist unkompliziert. Ohne umzusteigen gelangt man in 20 Minuten mit dem Zug zum Veranstaltungsort nach Siggenthal-Würenlingen. Größere Gruppen können auch die Vorzüge eine Gruppentickets in Anspruch nehmen.

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