Über mich

Am 13. Oktober 1962 wurde ich in Waldshut geboren. Mittlerweile lebe ich mit meiner Familie in Lauchringen, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Waldshut.

Meine Schulzeit habe ich in Waldshut auf der Heinrich-Hans-Jakob-Schule und dem Hochrhein-Gymnasium verbracht. Anschließend begann ich mein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Ich beendete dieses an der Universität in Zürich mit dem Abschluss Lizentiat (Dipl.-Betriebswirt Uni Zürich) in Betriebswirtschaft.

Als meine Kinder noch klein waren, arbeitete ich zuerst als Marketing-Assistentin. Meine Vorgängerin, die Bundestagsabgeordnete Karin Rehbock-Zureich, habe ich von 1997 bis 2005 als persönliche Referentin im Wahlkreis beraten. Die Arbeit hat mir viel Spaß gemacht, denn ich konnte mein Interesse an Politik und meinen Beruf miteinander vereinbaren.

Über die Anti-Atomkraftbewegung im Grenzgebiet Deutschland/Schweiz kam ich zur Politik und in die Kommunalparlamente. Aus dieser Bewegung entspringt auch das Leitprinzip meiner politischen Arbeit: Nachhaltigkeit im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Handeln.

Als 2005 Bundeskanzler Gerhard Schröder Neuwahlen ausrief, entschied Karin Rehbock-Zureich, dass sie nicht mehr für den Bundestag kandidieren würde, da sie dem Nachwuchs eine Chance geben wollte. Nach Absprache mit meiner Familie entschied ich mich, für den Bundestag zu kandidieren und wurde im September 2005 in den Deutschen Bundestag gewählt.

Mein Ehrenamt als Vorsitzende des Turnvereins Lauchringen gab ich im März 2006 auf, da ich es zeitlich nicht mit meiner Arbeit in Berlin vereinbaren konnte. Jedoch bin ich dem Turnverein weiterhin sehr verbunden.

Bei den Bundestagswahlen im September 2009 mit dem für die SPD verheerenden Wahlergebnis habe ich die Wiederwahl knapp verfehlt. Anschließend habe ich als selbständige Unternehmensberaterin für Unternehmen der Verkehrsbranche gearbeitet. Im Oktober 2010 ist völlig überraschend der Bundestagsabgeordnete und Träger des Alternativen Nobelpreises Dr. Hermann Scheer gestorben. Daraufhin bin ich über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag nachgerückt und bin nunmehr seit Oktober 2010 wieder Mitglied des Deutschen Bundestages. Ich war Mitglied im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragte für das Handwerk der SPD-Bundestagsfraktion. Zu dieser Zeit waren Themen, die den Mittelstand betreffen, mein Arbeitsschwerpunkt, wie zum Beispiel die Energiepolitik.

Nach der Regierungsbildung 2013 wurde ich zur Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ernannt. Als Parlamentarische Staatssekretärin unterstütze ich die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks bei der Erfüllung der Regierungsaufgaben.

Darüber, dass mir eine so verantwortungsvolle Aufgabe anvertraut wurde habe ich mich sehr gefreut. Auch reizt es mich, inhaltlich an meine Arbeit der letzten Jahre anknüpfen zu können und darüber hinaus thematisch zu meinen politischen Ursprüngen zurückzukehren.

Ich bin Mitglied in verschiedenen Organisationen und Initiativen, deren Arbeit ich für wichtig und besonders unterstützenswert halte. Diese sind Verdi, AWO, KLAR (Kein Leben mit atomaren Risiken) und der Hospizdienst.

Meine Familie steht in der wenigen Zeit, die mir neben der politischen Arbeit bleibt, an erster Stelle. Im Winter fahren wir gern zusammen Ski und im Sommer sind wir häufig am Wasser. Wir empfinden es als großes Glück, in einer Region zu wohnen, in der andere Menschen ihren Urlaub verbringen. Entspannen kann ich hervorragend bei der Arbeit in unserem Garten und beim Lesen. Außerdem schaue ich mir für mein Leben gern Tatort- und Henning-Mankell-Filme an. In meiner Freizeit spielte ich gern Basketball – heute komme ich leider kaum noch dazu. Ein wunderbarer Mannschaftssport, den ich über lange Jahre im Verein ausgeübt habe und der – wie auch die Politik – von der Teamfähigkeit der einzelnen Spieler lebt.