Einladung zur Ausstellungseröffnung „Der Weg zur Deutschen Einheit“

2. Oktober 2015 um 20 Uhr, 25 Jahre Deutsche Einheit: Eröffnung der Ausstellung:
„Der Weg zur Deutschen Einheit“ im Landratsamt Waldshut

Die 2-plus-4-Verträge, die friedliche Revolution und „Visafrei bis Hawaii“ – 25 Jahre Wiedervereinigung liegen hinter uns. Unerwartet trat dieser historische Moment damals auf die innerdeutsche aber auch internationale Agenda. Begleitet von Vorfreude aber auch von Vorbehalten.
Und heute? Die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident stammen aus Ostdeutschland. Für die junge Generation der Republik ist ein geteiltes Deutschland keine persönliche Erinnerung mehr. Anlass genug um mit einer Ausstellung den Weg der Deutschen Einheit nachzuzeichnen.
Teilnehmende:

Dr. Martin Kistler, Landrat Kreis Waldshut
Dr. Michael Wehner, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Freiburg
Isa Hess, Stellvertretende Vorsitzende SPD OV-Waldshut

Moderation

Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin

Musik

Der Gitarrist Adrian Brenneisen begleitet den Abend musikalisch (Finalist beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“)

Ort

Landratsamt Waldshut, Foyer Kreistagssaal, 1. OG, Kaiserstr. 110, 79761 Waldshut-Tiengen

Erinnern an die Wiedervereinigung – erinnern Sie mit!

Rita Schwarzelühr-Sutter –

Umweltstaatssekretärin und Bundestagsabgeordnete

„Die Demonstranten der DDR als auch ich, als damalige 28-jährige Beobachterin, hätten uns den Erfolg der Friedlichen Revolution in diesem Maße wohl kaum vorstellen können. Und heute, 25 Jahre danach, kommen der Präsident und die Kanzlerin der Bundesrepublik aus Ostdeutschland. Einer von vielen Belegen für das Zusammenwachsen von Ost und West.“

Dr. Martin Kistler –

Landrat des Kreises Waldshut

„Natürlich spürte ich beim Fall der Mauer als damals Dreizehnjähriger, welche große Bedeutung dieses überraschend möglich werdende weltpolitische Ereignis hatte. Der Freiheitswille und der Mut der Menschen in der DDR hat mich tief beeindruckt. Auch wenn sich in den letzten 25 Jahren nicht alle seinerzeit geweckten Wünsche erfüllt haben, ist die Welt seither eine andere und nach meinem Verständnis Auftrag für uns, die mit großen Erwartungen und Hoffnungen verbundenen Visionen nicht aus dem Blick zu verlieren!“

Dr. Michael Wehner –

Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in Freiburg

„Die Jahre 1989 und 1990 waren unvorhersehbar und unvorstellbar für mich als Zeitzeugen. Sie führen uns zwei Dinge vor Augen: Erstens den Freiheitswillen und – den Wunsch von Millionen kann niemand bremsen. Zweitens: Nationale Identitäten sind Konstrukte, die aber in unsicheren Zeiten Halt bieten.“

Isa Hess-

Stellvertretende Vorsitzende des SPD OV-Waldshut

„Für mich war die Mauer ein unüberwindbares Bollwerk. Erst als ich nach dem Grenzübertritt die farbigen Häuser und