Rita Schwarzelühr-Sutter
  • Aktuelles
  • Über mich
  • Wahlkreis
  • Standpunkte
  • Service
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
  • Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram

Schwarzwälder Schinken heizt ein

1. Oktober 2016/in Archiv /von Archiv

01.10.2016 Bonndorf gehört seit Jahren zu den Bioenergiedörfern im Schwarzwald. Nun wird ein weiterer Bauabschnitt des örtlichen Wärmenetzes eingeweiht, das mit gewerblicher Abwärme aus traditioneller Produktion von Schwarzwaldschinken versorgt wird.
„Sie haben hier aus umwelt- und klimapolitischer Sicht vorbildhaftes geleistet. Nahwärmenetze sind effizient und können sich als Verteilstrukturen kostengünstig und flexibel auf sich wandelnde Wärmequellen einstellen. Ich möchte allen Beteiligten dafür herzlich danken.“, sagte die Parlamentarische Staatsekretärin Schwarzelühr-Sutter anlässlich der Feierstunde.
Die Bedeutung der Wärmeversorgung von Industrie und Haushalten wird noch immer unterschätzt, dabei kommt ihr eine Schlüsselrolle im Klimaschutz zu. Sie macht etwa 50 Prozent unseres gesamten Endenergieverbrauches aus und damit etwa 40 Prozent unserer Treibhausgasemissionen.
Mit einer feierlichen Einweihung wird bereits ein zweiter Bauabschnitt des Bonndorfer Nahwärmenetzes in Betrieb genommen. Zusammen mit dem ersten Bauabschnitt werden nun schon rund 270 Gebäude, darunter das Rathaus, das Schloss und die Schule mit gewerblicher Abwärme versorgt. Beide Teilnetze funktionieren eigenständig.
Die Gemeinde Bonndorf im Landkreis Waldshut (BW) geht seit einigen Jahren in Kooperation mit der Solarcomplex AG aus dem benachbarten Singen den Weg in ein neues Zeitalter der Energiegewinnung und -verteilung. Da die Gemeinde nicht über ein Erdgasnetz verfügt, ersetzt das neue Abwärmenetz viele alte Ölheizungen und leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Es wird damit gerechnet, dass sich künftig noch weitere Haushalte für die Einbindung entscheiden und so aktiv an der Energiewende teilhaben können. Darüber hinaus können Wärmenetze auf der Basis verschiedener regenerativer Energien betrieben werden und sind damit sehr flexibel.
Die wichtigste Energiequelle ist die Abwärme des Traditionsunternehmens Adler OHG (Schwarzwälder Schinken). Das Unternehmen hat eine PV-Großanlage errichtet und wird den verbleibenden Strom- und Wärmebedarf zukünftig größtenteils durch Blockheizkraftwerke mit lokaler Biomasse abdecken. Auch der erste Bauabschnitt bindet bereits industrielle Abwärme der Firma Dunker (Motoren) in die Versorgung ein.

  • teilen 
  • teilen 
https://xn--schwarzelhr-sutter-u6b.de/wp-content/uploads/2024/11/rsl-logo-mdb.png 0 0 Archiv https://xn--schwarzelhr-sutter-u6b.de/wp-content/uploads/2024/11/rsl-logo-mdb.png Archiv2016-10-01 11:06:002016-10-01 11:06:00Schwarzwälder Schinken heizt ein

Newsletter

Mir ist es wichtig, den Menschen meine politische Arbeit näher zu bringen und die oftmals langwierigen und komplexen Entscheidungen in Berlin und im Wahlkreis verständlich zu machen. Dafür fasse ich am Ende der Sitzungswochen im Deutschen Bundestag die wichtigsten Meldungen aus der Hauptstadt und unserer Region in meinem Newsletter zusammen. Wenn Sie auch auf dem Laufenden bleiben wollen, dann können Sie gerne hier den Newsletter abonnieren.
Search Search

Neueste Beiträge

  • Projektförderung 8.000,00 € für Kammerchor Cantemus! Gundelfingen e.V. in Gundelfingen
  • 27.500,00 € für Black Forest Voices in Kirchzarten
  • Vom Joghurtbecher zum nachhaltigen Mehrwegprodukt: Staatssekretärin besucht Vogt-Plastic GmbH in Rheinfelden
  • Ich wollte verstehen, wie Entscheidungen entstehen“ – Lena aus Waldshut im Praktikum im Bundestag
  • Pragmatische Entscheidung für die Grenzregion: Müllentsorgung in die Schweiz bleibt gesichert

Archiv

© Rita Schwarzelühr-Sutter | Impressum | Datenschutzerklärung
  • Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen