Rita Schwarzelühr-Sutter
  • Aktuelles
  • Über mich
  • Wahlkreis
  • Standpunkte
  • Service
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
  • Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
Zwei Corona-Warn-Apps ohne VerbindungMontage: Büro RSS/Hanna Grauert

Deutsche und Schweizer Corona-Warn-App sprechen noch nicht miteinander

30. September 2020/in Allgemein /von Archiv

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident*innen der Länder ergänzen die drei AHA-Präventionsregeln, mit denen die Ansteckungen  durch Corona bekämpft werden sollen, unter anderem um ein C, das für die Corona-Warn-App steht. Nach Abstandhalten, Hygienemaßnahmen und Alltagsmasken soll jetzt die App stärker in die Risikoabwehr eingebunden werden. Für die Menschen am Hochrhein ist das keine Hilfe, solange die deutsche App ihre Informationen nicht mit der Schweizer App austausche und umgekehrt.

Wenn die Corona-Warn-App jetzt zu einem der wichtigsten Instrumente bei der Bekämpfung der Pandemie erklärt wird, muss Bundesgesundheitsheitsminister Jens Spahn jetzt endlich dafür sorgen, dass die Apps grenzüberschreitend funktionieren. Ansonsten läuft am Hochrhein jeder Appell an die Bevölkerung, die App zu nutzen, weitgehend ins Leere. Ich erinnere an unsere 60.000 Grenzgänger und die für die regionale Wirtschaft wichtigen Einkäufer*innen aus der Schweiz.

Die EU-weite Verknüpfung der Corona-Apps schließt bislang die Schweiz aus, obwohl die deutsche und die eidgenössische App technologisch auf einer gemeinsamen Basis aufsetzen. Zuletzt waren auf der europäischen Ebene ungeklärte Datenschutzthemen und das Fehlen eines Rahmenabkommens über gesetzliche Vereinbarungen zwischen den beiden Ländern maßgeblich für die ausbleibende Zusammenarbeit in der App-Frage verantwortlich gemacht worden. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen. Es geht schließlich immer noch um die Gesundheit und das Leben der Menschen hier in der Region.

Die grenzüberschreitende Bekämpfung der Pandemie muss absoluten Vorrang haben, die Zusammenarbeit der beiden Länder in dieser Frage darf keinesfalls anderen Interessen untergeordnet werden. Wir sollten nicht die weitreichenden Folgen des ersten Lockdowns vergessen, der zur Grenzschließung hin zur Schweiz geführt hat. Eine Wiederholung dieser Situation muss unter allen Umständen vermieden werden. Die Corona-Warn-App kann dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.

 

  • teilen 
  • teilen 
https://xn--schwarzelhr-sutter-u6b.de/wp-content/uploads/2020/10/Corona-Warn-App.png 788 940 Archiv https://xn--schwarzelhr-sutter-u6b.de/wp-content/uploads/2024/11/rsl-logo-mdb.png Archiv2020-09-30 18:00:132020-10-05 22:03:27Deutsche und Schweizer Corona-Warn-App sprechen noch nicht miteinander

Newsletter

Mir ist es wichtig, den Menschen meine politische Arbeit näher zu bringen und die oftmals langwierigen und komplexen Entscheidungen in Berlin und im Wahlkreis verständlich zu machen. Dafür fasse ich am Ende der Sitzungswochen im Deutschen Bundestag die wichtigsten Meldungen aus der Hauptstadt und unserer Region in meinem Newsletter zusammen. Wenn Sie auch auf dem Laufenden bleiben wollen, dann können Sie gerne hier den Newsletter abonnieren.
Search Search

Neueste Beiträge

  • Projektförderung 8.000,00 € für Kammerchor Cantemus! Gundelfingen e.V. in Gundelfingen
  • 27.500,00 € für Black Forest Voices in Kirchzarten
  • Vom Joghurtbecher zum nachhaltigen Mehrwegprodukt: Staatssekretärin besucht Vogt-Plastic GmbH in Rheinfelden
  • Ich wollte verstehen, wie Entscheidungen entstehen“ – Lena aus Waldshut im Praktikum im Bundestag
  • Pragmatische Entscheidung für die Grenzregion: Müllentsorgung in die Schweiz bleibt gesichert

Archiv

© Rita Schwarzelühr-Sutter | Impressum | Datenschutzerklärung
  • Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen