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Treffen mit den Schülerinnen und Schüler des Klettgau-Gymnasiums

Am 21. Februar 2018 waren Schülerinnen und Schüler der Klassen 10b und 10c des Klettgau-Gymnasiums Tiengen zu Besuch bei mir im Deutschen Bundestag.

Die Schülerinnen und Schüler des Klettgau-Gymnasiums waren für mich die erste Besuchergruppe in diesem Jahr hier in Berlin. Natürlich sind sie in einer spannenden Zeit gekommen. In der gemeinsamen Diskussion haben wir das derzeitige Mitgliedervotum in der SPD thematisiert. Ich habe den Jugendlichen aber auch von meiner täglichen Arbeit als Bundestagsabgeordnete berichtet und wir haben über Demokratie und Rechtspopulismus gesprochen. Mir ist wichtig, dass den Schülerinnen und Schülern die Politik und unsere Demokratie näher gebracht werden. Der direkte Austausch mit den Jugendlichen ist dafür ideal und deshalb umso bedeutender. Vielen Dank für den Besuch und die spannende Diskussion an die beiden zehnten Klassen des Klettgau- Gymnasiums!

 

Land wirft Bahn „krasse Managementfehler“ bei der Bereitstellung von Zugmaterial vor

Die Leistungen der DB Regio bei der IRE-Neigetechniklinie Ulm-Singen-Basel entsprechen in weiten Teilen nicht den vertraglich definierten Anforderungen. Das hat der zuständige Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahl auf eine Anfrage des Lörracher SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Stickelberger zu den seit Jahren anhaltenden Mängeln auf der Hochrheinbahn geantwortet. Damit ist nun auch amtlich bestätigt, was viele Bahnreisende und Berufspendlern in Sachen Kapazität, Pünktlichkeit und Sauberkeit täglich auf der Hochrheinstrecke erleben.

Bahnexperten stimmen darin überein, dass ein spürbarer Qualitätssprung erst mit einer Elektrifizierung der Hochrheinstrecke machbar sei. Mit einem nationalen Elektrifizierungsziel von 70 Prozent bis 2025 kann der neue Koalitionsvertrag dem Projekt zusätzlichen Rückenwind geben, bin ich mir sicher.

Appell an die Landesregierung:
„Wer von den Mitteln profitieren will, muss mit seiner Planung fix sein. Es darf auf keinen Fall die Situation entstehen, dass es aus dem Bund kräftig Geld gibt und das grüne Verkehrsministerium wegen Planungsstau mal wieder nicht zugreifen kann.“

„Während das Landesverkehrsministerium die DB geradezu abklatscht, bleiben die Aussagen zu den konkreten Aktivitäten des Landes, um diese Missstände abzustellen, leider mehr als vage“, kritisiert Stickelberger. Die Antworten seien entweder ausweichend und unvollständig oder es werde deutlich, dass das Land der DB vertragsabweichende Zugeständnisse gemacht habe, damit überhaupt Züge zu den vereinbarten Zeiten fahren können. Besonders ärgerlich ist aus Sicht Stickelbergers die kontinuierliche Verschlechterung der Pünktlichkeitswerte auf der Strecke. „Es kann nicht sein, dass derjenige, der in Basel den Anschlusszug erreichen muss, auf der Hochrheinstrecke zur Sicherheit einen Zug früher fahren muss“, so der Lörracher SPD- Landtagsabgeordnete.

Um die Situation zu verbessern, hatten die Bahn und die Landesregierung bereits für 2016 die Beschaffung von modernerem Zugmaterial angekündigt. Diese Züge sind jedoch bis heute nicht in den Einsatz gelangt. Das von den Grünen seit sieben Jahren geführte Verkehrsministerium macht hierfür nun „krasse Managementfehler der DB“ verantwortlich. Da sich die DB Regio 2017 vor allem auf die Vermeidung von Zugausfällen konzentriert habe, sei außerdem offensichtlich versäumt worden auf andere Anforderungen zu achten. Im gesamten Neigetechnik-Netze wurden deshalb die Grenzwerte für Sauberkeit deutlich verfehlt. Nicht vergessen darf man auch, dass der schweizer S-Bahn Vorfahrt auf der deutschen Strecke zwischen Erzingen und Schaffhausen genießt.

Angesichts dieses Schwarzen Peter Spiels kann ich den Frust der Bahnkunden sehr gut nachvollziehen. Auch mir ist es inzwischen völlig egal, ob nun Verkehrsminister Hermann als Besteller oder die Deutsche Bahn als Dienstleister für diese Misere verantwortlich ist. Den andauernden Versprechungen müssen nun einfach mal Taten folgen.

Dass es die Bahn auch besser kann, beweist sie übrigens auf der Stecke Tübingen-Pforzheim. Ebenfalls mit Dieseltriebwagen erreicht man dort seit vielen Jahren sehr gute Pünktlichkeitswerte. Solche Ergebnisse wünschen wir uns SPD-Abgeordnete auch für die Hochrheinbahn.

 

Wichtige Debatte mit den SPD-Mitgliedern zum Koalitionsvertrag

In der letzten Woche haben SPD und Union ihren Koalitionsvertrag vorgestellt (Hier finden Sie den Koalitionsvertrag). Im Nachgang gab es viel Lob für das Verhandlungsergebnis aus Sicht der SPD. Jetzt entscheiden die Mitglieder der SPD darüber, ob sie dem Koalitionsvertrag zustimmen und damit den Weg für eine neue Bundesregierung freimachen werden.

Ich halte den Koalitionsvertrag für einen tragfähigen Kompromiss und möchte die kommenden Tage nutzen, um mich mit den SPD-Mitgliedern bei uns in der Region auszutauschen und das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zu diskutieren. Ich freue mich auf eine engagierte Debatte mit den Genossinnen und Genossen vor Ort!


Mitgliederversammlung des Kreisverbands Konstanz

am 18. Februar 2018 von 11.00 -13.30 Uhr in Allensbach
(Alleum Akademie, Von-Steinbeis-Str. 16, 78476 Allensbach)

Mitgliederversammlung des Kreisverbands Tuttlingen

am 23. Februar 2018 von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr in Wurmlingen
(Gasthaus Traube, Untere Hauptstraße 40, 78573 Wurmlingen)

Mitgliederversammlung des Kreisverbands Waldshut

am 24. Februar 2018 von 14.00 – 17.00 Uhr in Waldshut
(Kornhaus Waldshut, Bismarckstraße 12, 79761 Waldshut-Tiengen)

Mitgliederversammlung des OV Löffingen

am 25. Februar 2018 von 15.00 – 17.30 Uhr in Löffingen
(Am Sportplatz 8, 79843 Löffingen)

 

 

 

 

Flughafen Mega-Pläne nicht zulasten der deutschen Nachbarn

Schweizer Medien haben heute übereinstimmend berichtet, dass der Flughafen Zürich eine erhebliche Kapazitätsausweitung plant. Mit der Neugestaltung des Terminals A soll die Passagierzahl von heute 29 Mio. auf bis zu 50 Mio. im Jahr 2030 gesteigert werden.

Für mich steht fest, dass es über deutschem Gebiet keine zusätzlichen Flugbewegungen geben darf. Was die Schweizer ihrer eigenen Bevölkerung zumuten wollen, müssen sie natürlich selbst entscheiden. Für uns in Deutschland ist die Belastungsgrenze bereits deutlich überschritten. Eine Kapazitätsausweitung ist mit uns nicht zu machen.

Angesichts dieser aktuellen Entwicklungen habe ich mich direkt an das Bundesverkehrsministerium gewandt. Es muss unbedingt geklärt werden, ob der Flughafen Zürich diese Kapazitätsausweitung und die langfristige Prognose der Passagierzahlen bereits beim Antrag des Ostanflugkonzepts offen kommuniziert hat.

 

 

Zum Verzicht von Martin Schulz auf ein Regierungsamt

Martin Schulz hat seine persönlichen Interessen hinter denen des Landes und unserer Partei gestellt. Ich habe großen Respekt vor dieser Entscheidung. Ich hoffe sehr, dass die Personaldebatte innerhalb der SPD damit beendet ist und wir uns nun auf das Wesentliche konzentrieren: nämlich Inhalte. Der Koalitionsvertrag hat eine klare sozialdemokratische Handschrift. Unsere Vorhaben in Bereichen wie Bildung, Rente, Arbeit, Familie und bezahlbares Wohnen werden insbesondere das Leben für Kinder und Jugendliche, Familien und älteren Menschen verbessern. Auch dass wir mit dem Finanz- und dem Außenministerium sowie dem Ministerium für Arbeit und Soziales drei wichtige Schlüsselressorts besetzen, ist für mich ein klarer Verhandlungserfolg für die SPD. Ich freue mich auf die Debatte mit den SPD-Mitgliedern und werde bei ihnen um Zustimmung zum Koalitionsvertrag werben.

Zum Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD

Nach der schwierigen Lage durch den Ausstieg der FDP aus den Jamaika-Verhandlungen haben wir Sozialdemokraten Verantwortung übernommen und haben wichtige Verbesserungen erreicht. Wir konnten uns als SPD an vielen Stellen mit unseren Forderungen durchsetzen. Der Koalitionsvertrag enthält wichtige Verbesserungen in Bereichen wie Bildung, Familie, Rente und bezahlbares Wohnen, die insbesondere den Kindern, Familien und älteren Menschen in unserem Land zugutekommen und es gerechter machen.

Beim Thema Bildung war wichtig, dass das Kooperationsverbot endlich der Geschichte angehört. Der Bund hat nun die Möglichkeit rund 11 Milliarden Euro in die Bildung zu investieren. Ich bin überzeugt, dass dieser Schritt eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist.

Auch beim Thema Rente haben wir wichtige Erfolge erzielt. Mit einem garantierten Rentenniveau und bezahlbaren Beiträgen sowie einer Grundrente von 10 Prozent über der Grundsicherung konnten wir wichtige Forderungen durchsetzen.

Zusätzliche 2 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau und eine Verschärfung der Mietpreisbremse schaffen den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum.

Für mich ist es ein Koalitionsvertrag mit sozialdemokratischer Handschrift mit Verbesserungen für das Leben der Bürgerinnen und Bürger. Auch dass wir mit dem Finanz- und dem Außenministerium sowie dem Ministerium für Arbeit und Soziales drei wichtige Schlüsselressorts besetzen, ist für mich ein klarer Verhandlungserfolg für die SPD.

Nun entscheiden ganz demokratisch die SPD-Mitglieder über das Verhandlungsergebnis. Ich werde bei den Mitgliedern um Zustimmung werben, denn ich bin davon überzeugt, dass wir dieses Land nur gerechter machen können, wenn die Sozialdemokratie mitbestimmen kann. Mir ist wichtig, dass das Land nach dem krachenden Scheitern von Jamaika endlich wieder eine handlungsfähige Regierung bekommt. Dieser Koalitionsvertrag ist ein tragfähiger Kompromiss.