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Mein Wochenende im Wahlkreis

Am vergangenen Wochenende war ich wieder unterwegs in meinem Wahlkreis. Dabei gab es wie immer tolle Treffen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Mir ist wichtig, dass ich trotz des prallgefüllten Terminkalenders immer auch nah bei den Menschen vor Ort sein kann, um ihre Anliegen anzuhören, mit ihnen zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.


Aktion Albtalstraße der Salpetererbewegung in Albbruck
Am Samstagvormittag ging es für mich nach Albbruck, um ein Zeichen gegen die weiter andauernde Sperrung der Albtalstraße zu setzen. Neben den Bürgermeistern Carsten Quednow (Görwihl), Stephan Bücheler (Dachsberg) und Adrian Probst (St. Blasien) und dem Landrat Dr. Martin Kistler kamen auch viele Bürgerinnen und Bürger, die Ihrem Unmut über die Dauer der Sperrung zum Ausdruck brachten. Zwei Dinge sind mir jetzt wichtig: Zum einen habe ich noch mal darauf hingewiesen, wie wichtig es jetzt ist, dass das Planfeststellungsverfahren zügig über die Bühne geht. Zweitens müssen wir mit Blick auf die Wiedereröffnung sicher gehen, dass die Straße wieder erkennbar und keine Betonwand ist.

Die Berichterstattung des Südkuriers finden sie hier:
https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/goerwihl/Zu-einer-Protestaktion-der-Freien-Waehler-an-der-Albtalstrasse-in-Tiefenstein-kamen-rund-80-Personen;art372594,10153741


Maihock des SPD-Ortsvereins Lauchringen
Im Vorfeld der Gemeinderatswahl fand in Lauchringen der Maihock des hiesigen SPD-Ortsvereins statt. Bei bestem Frühsommerwetter wurden die Kandidatinnen und Kandidaten unserer SPD für die Gemeinderatswahl vorgestellt. Der Ortsvereinsvorsitzende Philipp Schmidt-Wellenburg gab zudem einen Einblick, welche Themen die SPD künftig in der Gemeinde auf die Agenda bringen will. Dazu gehören u.a. bezahlbares Wohnen, die Kinderbetreuung, eine moderne Infrastruktur und eine lebenswerte Umwelt. Den spannenden Austausch mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern habe ich wirklich sehr genossen.

Die Berichterstattung des Südkuriers finden sie hier:
https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/lauchringen/Die-SPD-Kandidaten-fuer-den-Lauchringer-Gemeinderat-stellen-sich-bei-einem-Maihock-den-Buergern-vor;art372610,10154661


Kirchenstreik in der Gemeinde Lauchringen
Am Sonntag habe ich mich dem Kirchstreiks protestierenden Frauen von Maria 2.0 in Lauchringen angeschlossen. Die Frauen fordern die gleichwertige Behandlung von Männern und Frauen in der katholischen Kirche und den Zugang zu Weiheämtern. Ich bin auch davon überzeugt, dass Kirche nur dann eine Zukunft hat, wenn sie sich mehr öffnet und mit der Weiterentwicklung der Gesellschaft Schritt hält.

Die Berichterstattung des Südkuriers finden sie hier:
https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/lauchringen/Kirchenstreik-geht-weiter-Frauen-feiern-in-Lauchringen-ihren-Wortgottesdienst-vor-der-katholischen-Kirche;art372610,10153867


Run for Europe in Breisach
Zwar nicht in meinem Wahlkreis, aber zu einem solchen Anlass immer eine Reise wert: Breisach. Hier bildete der „Run for Europe“ den krönenden Abschluss eines schönen Sonntags. Mir war es wichtig auch vor dem Hintergrund der anstehenden Europawahl noch mal eine Lanze für unseren Kontinent und unsere demokratischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zu brechen. Dafür wollen wir auch weiter kämpfen! Hier halte ich es ganz mit dem Wahlslogan der SPD: EUROPA IST DIE ANTWORT!

Die Berichterstattung der Badischen Zeitung finden sie hier:
https://www.badische-zeitung.de/mehr-als-700-teilnehmer-beim-run-for-europe-in-breisach

Haus der Diakonie in Wehr

(vl) Rita Schwarzelühr-Sutter, Christian Steiner, Hanna Gräb, Heidrun Meyer

Anlässlich eines Neubaus und der längst überfälligen Aufhebung des Wahlausschlusses besuchte ich das Haus der Diakonie in Wehr und sprach mit der Heimleitung und dem Heimbeirat über Themen wie Grundrente, finanzielle Situation der Heimbewohnerinnen und –bewohner aber auch über das derzeitige politische Klima. In den letzten Jahren hat sich viel getan im Bereich Rechte für Behinderte, aber wir sind noch lange nicht am Ziel angekommen. Es ist ein langes Lernen, dass alle Menschen dazugehören, sei es mit Handicap oder nicht. Man sollte meinen, dass vieles selbstverständlich wäre. Ist es aber nicht. Mich besorgt es sehr, dass in einem Deutschland im Jahr 2019 wieder offen gegen Minderheiten gehetzt oder diese diskriminiert werden. Wir feiern dieses Jahr das 70-jährige Jubiläum des Grundgesetzes der Bundesrepublik. Besonders Artikel 3, Absatz 3 stellt klar: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Wir müssen nicht nur Acht geben davor, dass Diskriminierung wieder salonfähig wird, sondern auch klarstellen, dass die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ein Verstoß gegen unsere Verfassung ist. Daran anknüpfend bin ich besonders darüber zufrieden, dass der Wahlausschluss vor den Europa- und Kommunalwahlen aufgehoben wurde und alle somit ihr Wahlrecht ausüben können.

Das Haus der Diakonie stand jedoch schon immer für einen Ort, an dem alle Menschen gleich wert waren. Insbesondere die gegenseitige Unterstützung in dieser durch Konsum geprägten Gesellschaft wird hier vorgelebt. Für die Heimbewohner bedeutet das Haus der Diakonie die bestmögliche Betreuung im Leben. Auch wenn einige natürlich ihre Familien vermissen, so genießen sie hier ein hohes Maß an Eigenständigkeit und können sich selbst verwirklichen. Unterstützt wird dies durch die Heimleitung, die im ständigen Austausch mit dem Heimbeirat steht und die Anliegen der Bewohnerschaft ernst nimmt.

Den Vorbildcharakter hat das Haus der Diakonie vor allem Paul Gräb zu verdanken. Er war maßgeblich dafür verantwortlich, dass es einen Austausch zwischen der Wehrer Bevölkerung und den Heimbewohnern gibt. Durch die von ihm organisierten Kunstaustellungen wurde beispielsweise deutlich, dass die Arbeiten von Menschen mit Behinderungen und von Menschen ohne Handicap nicht zu unterscheiden waren. Er sorgte dafür, dass das Haus der Diakonie nicht nur eine Betreuungsstätte ist, sondern dass die Bewohnerinnen und Bewohnern die Institution als Familie bezeichnen können. Paul Gräb ist und bleibt so unvergessen. Eine besondere Freude war es mir daher, dass seine Frau und Stiftungsmitgründerin Hanna Gräb ebenfalls dem Gespräch beiwohnte und wir gemeinsam über die Hanna und Paul Gräb Stiftung sprechen konnten.

 

Gemeinderat Lauchringen auf Informationsfahrt in Berlin

Kommunalpolitik trifft Bundespolitik: Gemeinsam mit meinem Bundestagskollegen Felix Schreiner durfte ich in der letzten Woche den Gemeinerat Lauchringen in Berlin begrüßen. Im Rahmen einer mehrtägigen Informationsfahrt nach Berlin hat der Gemeinderat Lauchringen den Bundestag besucht, an einer Plenardebatte teilgenommen und kam mit mir und Abgeordneten Felix Schreiner  zu bundes- und regionalpolitischen Themen ins Gespräch.

Felix Schreiner betonte, dass für unsere politische Arbeit der Austausch mit der Kommunalpolitik  besonders wichtig ist. Denn vieles, was wir in Berlin beschließen, wird auf kommunaler Ebene umgesetzt. Auch für mich braucht es den engen Kontakt mit der Kommunalpolitik, um frühzeitig Handlungsbedarfe für die Bundespolitik zu erkennen. Deshalb ist mir eine  aktive kommunalpolitische Teilhabe im Gemeinderat in meiner Heimatgemeinde sehr wichtig.

Zum Programm  des Gemeinderat Lauringen zählten ein Rundgang durch das Olympiastadion, der Besuch der Ausstellung „Topographie des Terrors“, eine Führung im Bundeskanzleramt und im Flughafen Tempelhof.  Rundum begeistert von den Eindrücken in der Bundeshauptstadt kehrten die Kommunalpolitiker am Sonntag nach Lauchringen zurück