Wir wollen die sicherste Lösung und volle Transparenz

Ich war immer eine Gegnerin der Atomkraft. Aber nun müssen wir 100-prozentig Verantwortung übernehmen und mit voller Transparenz nach einem deutschen Standort für ein Endlager von hochradioaktiven Abfällen suchen. Angesichts der Risiken für Menschen und Umwelt, die von einer solchen Lagerstätte für einen unvorstellbar langen Zeitraum – eine Million Jahre – ausgehen, müssen wir alle über Partei- und Regionengrenzen hinweg die sicherste Lösung anstreben.

Die Bekanntgabe der 90 Teilgebiete, die in Deutschland zur weiteren Untersuchung vorgesehen sind, ist nur ein allererster Schritt in diese Richtung. Weite Teile des Wahlkreises Waldshut-Hochschwarzwald (288) sind aus seismischen Gründen kein ausgewiesenes Teilgebiete. An seinen nördlichen und östlichen Rändern wird die Region allerdings von kristallinem Wirtsgestein berührt, das eine der drei geologischen Formationen ist, die in den nächsten Stufen der Standortauswahl tiefergehend untersucht werden.

Nach diesem ersten Schritt in Phase 1 wissen wir eigentlich erst einmal nur, welche Gebiete ausgeschlossen sind. Aber eben auch nicht viel mehr – alle jetzt festgestellten Teilgebiete müssen intensiv weiter untersucht und bewertet werden.

Wichtig ist mir, dass wir das Auswahlverfahren so transparent durchführen, dass uns die Bürger*innen auch noch am Ende – nach der Entscheidung für einen Endlagerstandort – immer noch abnimmt, dass wir die beste Lösung gesucht und gefunden haben für unsere und für alle nachfolgenden Generationen. Dazu ist es notwendig, jede einzelne Verfahrensstufe über fundierte wissenschaftliche Untersuchungen und Erkenntnisse abzusichern.

https://www.bmu.de/download/bmu-hintergrundpapier-zur-veroeffentlichung-des-bge-zwischenberichts-teilgebiete/<

https://www.bge.de/de/endlagersuche/zwischenbericht-teilgebiete/