Aktuelles

Rita Schwarzelühr-Sutter: GE muss jetzt konkreten Verhandlungsvorschlag für Sensoplan auf den Tisch legen

16.09.2016 „General Electric muss jetzt einen konkreten Verhandlungsvorschlag für Sensoplan auf den Tisch legen. Vor dem Hintergrund, dass den Mitarbeitern zum Ende des Jahres gekündigt wurde, darf GE nicht auf Zeit spielen. Es geht hier darum, nun wenigstens einen anständigen Sozialplan für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erzielen“, fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter.
„Auch erwarte ich, dass Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut nach Hohentengen kommt und die Mitarbeiter und den Betriebsrat bei den Verhandlungen unterstützt wie dies der frühere Wirtschaftsminister Nils Schmid bei der Papierfabrik Albbruck getan hat. Damals konnte immerhin ein guter Sozialplan erreicht werden.“
Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter ist im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde zwischen General Electric und Sensoplan mit den Sensoplan-Betriebsräten Robert Bernauer, Gerlinde Ebi , Phillipp Bercher sowie mit Elisabeth Etspüler zusammengetroffen.

Wohin nur mit dem Atommüll?

In meiner Funktion als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium begleite ich das Thema Endlagersuche sehr intensiv . Die SPD-Bundestagsfraktion hat nun die Informationsbroschüre „Wohin nur mit dem Atommüll“ veröffentlicht, die einen interessanten Einblick in das Thema Endlagersuche bietet. Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Endlagerkommission und das bisher Erreichte in Sachen Endlagersuche. Die Broschüre finden Sie als PDF-Dokument auf den Seiten der SPD-Bundestagsfraktion. (Link: „Wohin nur mit dem Atommüll?“)

Jobcenter Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald in Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ aufgenommen

09.09.2016 Die Jobcenter Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald werden ab Januar 2017 in das Bundesprogramm des Bundesarbeitsministeriums „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ aufgenommen – dies teilt die SPD-Bundestagabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter mit.
„Über die Aufnahme des Jobcenters Waldshut mit 30 und des Jobcenters Breisgau-Hochschwarzwald mit 10 bewilligten Plätzen in das Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt freue ich mich sehr. Ziel des Programms ist die Schaffung von Teilhabe für sehr arbeitsmarktferne Personen. Außerdem sollen deren Chancen auf Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden“, so Rita Schwarzelühr-Sutter.
Die Förderung konzentriert sich auf zwei Gruppen mit besonderen Problemlagen und langem Arbeitslosengeld II- Bezug. Ein Förderschwerpunkt liegt auf Leistungsberechtigten, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen besonderer Förderung bedürfen. Bedarfsgemeinschaften mit Kindern sind unter dem Aspekt sozialer Teilhabe eine weitere wichtige Zielgruppe.
Seit dem Programmstart in 2015 nehmen 105 Jobcenter an der Umsetzung des Programms teil. Ab Januar 2017 wird das Programm nun durch Hinzunahme weiterer 90 Jobcenter ausgeweitet. Bei einer Laufzeit bis Ende 2018 stehen für die Förderung von rund 15.000 Plätzen insgesamt bis zu 600 Millionen Euro zur Verfügung.

Familienzentrum Hochrhein in Lauchringen wird in Bundesmo-dellprogramm aufgenommen

09.09.2016 Das Familienzentrum Hochrhein in Lauchringen wurde in das Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ aufgenommen.
„Es ist wichtig, dass die Betroffenen aber auch ihre Familien Unterstützung erhalten, damit sie entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen solange wie möglich in ihrem sozialen Umfeld selbstbestimmt leben können. Es ist schön zu hören, dass das Familienzentrum Hochrhein in meinem Heimatort Lauchringen nun Teil dieses wichtigen Netzwerkes ist“, erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin und SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter.
Das Programm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ ist eine zentrale Maßnahme des SPD-geführten Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bei der Umsetzung der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“. Insgesamt 122 neue Lokale Allianzen wurden in das Programm neu aufgenommen. Bundesweit sind es nunmehr 494 lokale Netzwerke. Die Projekte werden aus Mitteln des Bundesaltenplans für zwei Jahre mit insgesamt 10.000 Euro gefördert.
Die Auswahl des Familienzentrums Hochrhein erfolgte in der 5. Bewerbungsrunde mit Projektstart zum 1. September 2016. In dieser Bewerbungsrunde wurden Konzepte zu den Themenschwerpunkten generationenübergreifende Maßnahmen, Unterstützung Frühbetroffener, Einbindung von vereinen sowie Ärzte und Krankenhäuser als Netzwerkpartner gesucht.

Sensoplan: Rita Schwarzelühr-Sutter bittet Bundeswirtschaftsminister Gabriel um Unterstützung

08.09.2016 Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter hat sich bezüglich des von General Electric (GE) betriebenen Stellenabbaus bei Sensoplan in Hohentengen umgehend an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gewendet.
„Ich habe Bundeswirtschaftsminister Gabriel gebeten, sich auch bei Sensoplan gegenüber GE für eine tragfähige Lösung einzusetzen. Dank Sigmar Gabriel ist man beim ebenfalls vom Stellenabbau betroffenen GE-Standort Mannheim zu einer Vereinbarung gekommen: IG Metall, Betriebsrat und Management haben unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums ein Eckpunktepapier unterschrieben. Ziel ist es, Lösungen für mehr Beschäftigung zu erreichen. Bei der Erstellung des Sozialplans darf die Belegschaft von Sensoplan auf keinen Fall schlechter gestellt werden als die Belegschaft von anderen vom Stellenabbau betroffenen GE-Standorten“, so Rita Schwarzelühr-Sutter.
Die Abgeordnete ruft nochmals Gabriels Einsatz 2008 für den Erhalt der Arbeitsplätze von H.C. Starck in Erinnerung. „Sigmar Gabriel setzt sich mit ganzer Kraft für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein. Das haben wir zuletzt bei der Rettung der Arbeitsplätze der 16.000 Kaiser’s Tengelmann-Beschäftigten gesehen“. Edeka und Kaiser’s Tengelmann hatten bei Bundeswirtschaftsminister Gabriel eine Sondergenehmigung (Ministererlaubnis) beantragt, um das Nein des Bundeskartellamts zur Fusion aufzuheben. Damit konnten die Arbeitsplätze von Kaiser`s Tengelmann erhalten bleiben.

Engagement zum globalen Wiederaufbau der Wälder zahlt sich aus – Neue Zusagen beim Weltnaturschutzkongress

07.09.2016 Die von der Bundesregierung angestoßene „Bonn Challenge“ zeigt Wirkung. Mittlerweile gibt es aus 36 Ländern, Organisationen und Unternehmen Zusagen, rund 113 Millionen Hektar bedrohter Wälder wieder aufzubauen. Am Wochenende haben Malawi und die Vereinigung guatemaltekischer Waldreservate ihre Zusagen für den Aufbau von 4 Millionen Hektar Wald bekannt gegeben. „Die von der Bundesregierung 2011 mit angestoßene Aktionsplattform Bonn Challenge zum Wiederaufbau der Wälder zahlt sich aus. Nach nur fünf Jahren gibt es Zusagen, über 100 Millionen Hektar Wald wiederaufzubauen. Das entspricht einer Fläche, die dreimal so groß wie Deutschland ist“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter auf dem weltgrößten Naturschutzkongress der Internationalen Naturschutzunion IUCN.
Inzwischen vereint die „Bonn Challenge“ – die wichtigste internationale Aktionsplattform zum Wiederaufbau von Wäldern – eine immer größer werdende Gruppe von engagierten Staaten. Indonesien, China, Brasilien, Costa Rica, El Salvador, Ruanda oder Südkorea arbeiten hierbei mit Geberländern wie Deutschland und Norwegen sowie engagierten Unternehmen und Organisationen zusammen, um bis zum Jahr 2020 150 Millionen Hektar Wald und Landschaften wiederaufzubauen, vor allen Dingen in den bedrohten Waldregionen der Tropen und Subtropen. Mithilfe eines neuen „BonnChallenge Barometers“ werden in Zukunft sechs Pilotländer dabei begleitet, ihre nationalen Zusagen in die Tat umzusetzen.
Schwarzelühr-Sutter: „Nur mit dem Wiederaufbau und dem Schutz der verbliebenen Wälder können wir die globalen Klimaziele schaffen. Die ‚BonnChallenge‘ leistet hier einen wichtigen Beitrag.“ Das BMUB hat bislang über 25 Vorhaben zum Wiederaufbau von Wäldern gefördert und dafür fast 90 Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) bereitgestellt. Bis zum Jahr 2020 wird das BMUB nochmals 200 Millionen Euro aus der IKI für die Förderung verwenden.
Der IUCN Weltkongress findet alle vier Jahre statt und ist der weltweit größte Naturschutzkongress. Auf Wunsch von US-Präsident Barack Obama findet der Kongress dieses Jahr vom 1. bis 10. September auf Hawaii statt.
Quelle: BMUB

Rita Schwarzelühr-Sutter hofft auf Finanzierung der Unterführung am Bahnhof Titisee durch das Land

07.09.2016 Das Landesverkehrsministerium Baden-Württemberg prüft derzeit die Möglichkeiten, wie eine Verlängerung der bestehenden Fußgängerunterführung am Bahnhof in Titisee unterstützt werden kann. Dies teilte das Ministerium der SPD-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatsekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter in einer Antwort auf ihr Schreiben mit.
„Es ist erfreulich, dass die Landesregierung bereit ist zu prüfen, wie die Unterführung am Bahnhof Titisee finanziert werden kann“, sagt Rita Schwarzelühr-Sutter. „Der Bund hat dem Land im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes jüngst weitere Finanzhilfen für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden zugesichert. Ich hoffe, dass das Land diese Mittel auch tatsächlich weitergibt. Die Verlängerung der Unterführung am Bahnhof Titisee wäre hierfür eine hervorragende Möglichkeit.“
Der vorhandene P[&]R Großparkplatz in Titisee ist vom Bahnhof nur über einen rund 500 Meter langen Umweg zu erreichen. Über eine vorhandene Unterführung am Bahnhof Titisee sind lediglich die Gleise 2 und 3 begehbar. Der besagte Parkplatz ist durch die Unterführung jedoch nicht erschlossen. Für die Verlängerung der Unterführung vom Bahnhof Titisee zum P[&]R-Großparkplatz spricht vor allem die dadurch erhöhte Sicherheit, da Fußgänger regelmäßig die Gleise überqueren, um die eigentliche Wegstrecke abzukürzen.

Rita Schwarzelühr-Sutter zeigt Gesicht für Vielfalt

07.09.2016 Mit einer ungewöhnlichen Aktion wirbt das Bundesbauministerium für lebendige Nachbarschaften und gesellschaftlichen Zusammenhalt: Unter dem Motto „Dein Gesicht für Vielfalt“ lud das Ministerium Passanten am Potsdamer Platz dazu ein, sich von Schnellzeichnern porträtieren zu lassen und mit ihrem ausgestellten Konterfei öffentlich für Integration und Vielfalt in der Nachbarschaft einzutreten. Bundesbauministerin Barbara Hendricks, die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatsekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter und zahlreiche Politiker beteiligten sich an der Aktion.
„Gemeinschaft und ein gutes Miteinander sind die Grundlagen des Zusammenlebens in unseren Städten und Gemeinden“, sagt Rita Schwarzelühr-Sutter. „Dabei ist besonders das Engagement von Menschen vor Ort ist wichtig, damit lokale Projekte auf die Beine gestellt und gesellschaftliche Vielfalt geschaffen werden kann. Durch die Portrait-Aktion setzten wir ein deutliches Zeichen gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz und Vielfalt.“
Auf der Südseite des Potsdamer Platzes entstand seit dem Start der Aktion am 5. September eine Portrait-Gallery, deren Ausstellungsstücke von Minute zu Minute zahlreicher wurden. Neben vielen Passanten, die sich spontan den Schnellzeichnern porträtieren ließen, beteiligten sich auch viele Mitglieder des Deutschen Bundestages und prominente Persönlichkeiten an der Aktion. Mit dabei sind u.a. die Journalistin und Schriftstellern Hatice Akyün, der Video-Blogger Firas Alshater, der Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah, die Regisseurin und Autorin Mo Asumang, der Autor Wladimir Kaminer und der Musiker Sebastian Krumbiegel.
Die Portrait-Aktion ist Teil der BMUB-Kampagne „Mehr Platz für Miteinander: Du bist die Stadt“. Das Bundesbauministerium unterstützt damit engagierte Menschen in den Quartieren und Nachbarschaften, die sich für ein gutes Miteinander und ein gerechtes Zusammenleben in ihrem Stadtteil einsetzen. Das BMUB fördert solche Projekte seit vielen Jahren im Rahmen des Bundesprogramms „Soziale Stadt“, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie in Kooperation mit dem Bundesfamilienministerium im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“.

SPD-Bundestagsfraktion sucht Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten

06.09.2016 Die SPD-Bundestagsfraktion ist wieder auf der Suche nach Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten für das diesjährige Planspiel Zukunftsdialog. An drei Tagen lernen 100 Jugendliche die Arbeit der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag hautnah kennen. Die Jugendlichen schlüpfen in die Rolle der Abgeordneten und erarbeiten spielerisch eigene Anträge zu wichtigen politischen Themen. Für eine realistische Abbildung der Arbeit der Abgeordneten wird auch in diesem Jahr eine eigene Planspiel-Redaktion mit Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten ins Leben gerufen.
„Bei der Arbeit der Bundestagsabgeordneten spielen die Medien eine wichtige Rolle“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatsekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter. „Das Planspiel Zukunftsdialog ist eine tolle Möglichkeit für junge Menschen ihr Interesse für Politik zu fördern und einen Einblick in die tägliche politische Arbeit zu bekommen. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch aus meinem Wahlkreis Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten in der Planspiel-Redaktion vertreten wären.“
Im Zuge des Planspiels Zukunftsdialog wird eine eigene Planspiel-Redaktion die Arbeit der Planspiel-Abgeordneten begleiten. Die jungen Journalistinnen und Journalisten schreiben Artikel für die Planspiel-Zeitung, veranstalten Redaktionssitzungen, sie führen Interviews und machen sich auf die Suche nach spannenden Geschichten.
Interessierte Jugendliche, die zwischen 16 und 20 Jahre alt sind und schon erste journalistische Erfahrungen gesammelt haben, können sich bewerben. Sie sind aufgerufen, ein Essay zum Thema „Hate Speech, Pegida, AfD [&] Co. – Woher kommt der Hass auf Politik und Medien, und wie kann man dieser Hasskultur begegnen?“ zu schreiben. Das Essay darf maximal eine DIN-A4-Seite lang sein und kann unter Angabe von Alter, Name, Adresse und Informationen zur Schulform/Ausbildung bis zum 28. September 2016 an johanna.agci@spdfraktion.de geschickt werden. Eine Fachjury der SPD-Bundestagsfraktion wählt aus allen Bewerbungen die besten Beiträge aus. Die Siegerinnen und Sieger werden dann zum Planspiel der SPD-Bundestagsfraktion vom 16. bis 18. Oktober nach Berlin eingeladen.

Rita Schwarzelühr-Sutter: Gutachten untermauert unsere Forderung des Ausbaus der Gäubahn

06.09.2016 Wie das Baden-Württembergische Ministerium für Verkehr mitteilt, ist das dringend benötigte Gutachten zur Fahrzeitverkürzung Stuttgart-Zürich fertiggestellt und dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur übermittelt worden. Durch den Ausbau der Gäubahn können Fahrgäste mit einer Zeitersparnis von rund 20 Minuten rechnen.
„Das ist ein Fortschritt auf dem Weg zum dringend benötigten Ausbau der Gäubahn. Durch kürzere Fahrzeiten werden mehr Menschen auf die Schiene gebracht, das ist wichtig für den Klimaschutz“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter. „Verkehrsminister Hermann hat, wenn auch mit reichlich Verspätung, einen Teil seiner Hausaufgaben gemacht. Nun müssen er und seine CDU-Kollegen alles daran setzten, dass das unionsgeführte Bundesverkehrsministerium die Gäubahn im Bundesverkehrswegeplan höher eingestuft. Als Vorsitzender des Interessenverbands Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn ist hier insbesondere auch Herr Minister Wolf gefordert.“
Da das Gutachten nicht rechtzeitig vorlag, konnte die Gäubahn nicht in den Vordringlichen Bedarf des aktuellen Bundesverkehrswegeplans aufgenommen werden. In der Folge entbrannte ein Streit über Zuständigkeiten zwischen Bundesverkehrsminister Dobrindt und Landesverkehrsminister Hermann.
„Im Interesse der Fahrgäste der Gäbahn hoffe ich, dass das Schwarze-Peter-Spiel zwischen den Ministern Dobrindt und Hermann nun endlich ein Ende hat“, sagt Rita Schwarzelühr-Sutter. „Sie sollen sich endlich darum kümmern, dass Südbaden nicht weiter vom Rest des Landes abgekoppelt wird.“