„Mindestlohn für die Region unabdingbar”
19 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten im Landkreis Waldshut haben ein Monatseinkommen von weniger als 2.284 Euro brutto und gelten damit als Geringverdiener. Das hat eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung ermittelt. „Das zeigt, dass der Mindestlohn von zwölf Euro für die Region unabdingbar ist“, sagte dazu die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter. „Ich bin froh, dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Erhöhung noch in diesem Jahr durchsetzen möchte. Wenn wir Leistungsgerechtigkeit wollen und den Wert von Arbeit zu schätzen wissen, ist das unabdingbar. Der Anteil der Frauen unter den Geringverdienern ist noch immer besonders hoch, und darüber hinaus spielt das Einkommensniveau gerade hier in der Grenzregion für die Entwicklung des Arbeitsmarkts eine entscheidende Rolle“.

Bundespolizei
RSS / Thomas Wurster

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