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Deutschland-Studie 2019: Landkreis Breisgau- Hochschwarzwald auf Rang 15

Dass der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit Platz 15 von 401 einen Spitzenwert in der Deutschland-Studie belegt, zeigt, dass Familien in Deutschland auch im ländlichen Raum gut leben können. Innerhalb des Bundeslandes Baden-Württemberg sind wir sogar auf Platz 3 von 44.

Im Auftrag des ZDF hat das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos 401 Kreise und kreisfreie Städte in Deutschland unter die Lupe genommen und dabei die Bereiche Geld & Wohnen, Bildung & Soziales, Gesundheit & Sicherheit sowie Freizeit & Kultur statistisch ausgewertet. Zusätzlich wurden alle Bürgermeister und Landräte gebeten, ihre Einschätzung zur Familienpolitik in „ihren“ Kreisen und kreisfreien Städten abzugeben.

Besonders erfreulich ist, dass wir mit einem Wert von 83 Jahren bei der Lebenserwartung bundesweit Rang 2 belegen. Die Menschen können in unserer Heimat lange und erfüllt leben. Dazu leistet die Erhaltung der natürlichen Schönheit des Schwarzwaldes sicher einen entscheidenden Beitrag.

Handlungsbedarf besteht im Landkreis allerdings noch bei den Mietausgaben: Hier befindet sich der Breisgau-Hochschwarzwald auf Platz 335. Im Schnitt geben die Bürgerinnen und Bürger 28% ihres Einkommens für Wohnen aus. Deshalb ist es richtig, dass der Bund jetzt im Haushalt 2020 den Ländern für Finanzhilfen zum sozialen Wohnungsbau Programmmittel in Höhe von einer Milliarde Euro bereitstellt und die Ausgaben für das Wohngeld auf 600 Millionen Euro erhöht.

 

Deutschland-Studie 2019: Landkreis Waldshut ist lebenswerter Landkreis für Familien

Dass der Landkreis Waldshut mit Platz 24 von 401 einen Spitzenwert in der Deutschland-Studie belegt, zeigt, dass Familien in Deutschland auch im ländlichen Raum gut leben können. Innerhalb des Bundeslandes Baden-Württemberg sind wir sogar auf Platz 4 von 44.

Im Auftrag des ZDF hat das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos 401 Kreise und kreisfreie Städte in Deutschland unter die Lupe genommen und dabei die Bereiche Geld & Wohnen, Bildung & Soziales, Gesundheit & Sicherheit sowie Freizeit & Kultur statistisch ausgewertet. Zusätzlich wurden alle Bürgermeister und Landräte gebeten, ihre Einschätzung zur Familienpolitik in „ihren“ Kreisen und kreisfreien Städten abzugeben.

Besonders erfreulich ist, dass wir aufgrund niedriger Fallzahlen bundesweit Rang 16 in der Kategorie Kriminalität gegen Kinder belegen. Kinder können in unserer Heimat behütet aufwachsen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Gründung von Familien.

Handlungsbedarf besteht im Landkreis allerdings noch in der Betreuungssituation: Hier befindet sich Waldshut auf Platz 324. Deshalb ist es richtig, dass der Bund jetzt den Ländern im Rahmen des Gute-Kita-Gesetzes eine Milliarde Euro im Bundeshaushalt 2020 Euro für mehr Qualität in den Kitas und in der Kindertagespflege und für die Entlastung der Eltern bei den Gebühren zur Verfügung stellt.

 

 

Rekordinvestitionen für moderne und klimaschonende Mobilität

Mit der Beschlussfassung des Einzelplans 12 zum Bundeshaushalt 2020 und zum Finanzplan bis 2023 durch den Deutschen Bundestag setzt die Koalition ein deutliches Signal für eine moderne und klimaschonende Mobilität.

Besonders erfreulich ist, dass es in den abschließenden parlamentarischen Beratungen gelungen ist, die Investitionen in wichtigen Mobilitätsbereichen gegenüber den ursprünglichen Haushaltsansätzen des Regierungsentwurfs noch einmal signifikant um rund 175 Mio. Euro auf den Rekordwert von nunmehr 31,05 Mrd. Euro zu erhöhen.

Gegenüber dem Haushalt 2019 verzeichnet der Einzelplan 12 für das Jahr 2020 einen Gesamtaufwuchs um 6 Prozent, der Investitionsanteil steigt sogar um 9,3 Prozent auf rund 18,9 Mrd. Euro. Der Investitionsanteil erhöht sich damit insgesamt auf 60,8 Prozent.

Die Infrastrukturinvestitionen in Straße, Schiene, Wasserstraße, Kombinierten Verkehr (Verkehrsinvestitionslinie) summieren sich in 2020 auf 15,44 Mrd. Euro gegenüber 14,6 Mrd. Euro in 2019. Der BMVI-Haushalt bleibt damit der größte Investitionshaushalt des Bundes.

Klimafreundliche Schiene und ÖPNV Wir erhöhen das Tempo für Investitionen in Schiene und ÖPNV

  • Mit der zusätzlichen Erhöhung und Dynamisierung der Regionalisierungsmittel unterstützen wir die Länder beim Ausbau eines attraktiven Schienenpersonennahverkehrsangebots, steigern die Mobilität zwischen unseren Städten und ländlichen Räumen und leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Insgesamt erhöhen wir die Regionalisierungsmittel über die Jahre 2020 bis 2031 addiert um über 5,2 Mrd. Euro.
  • Mit der Beschlussfassung zur neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV III) steht für die nächsten 10 Jahre die Rekordsumme von 86 Mrd. Euro für ein leistungsfähiges und hochwertiges Schienennetz zur Verfügung. Der Bund trägt davon 58 Mrd. Euro, also rund 6 Mrd. Euro pro Jahr. Gegenüber der bisherigen LuFV bedeutet dies eine Steigerung um deutlich über 50 Prozent. Mit den schrittweise ansteigenden Mitteln sichern wir die Qualität des Schienennetzes, bauen den Nachholbedarf bei der Instandhaltung ab, verbessern den Zustand der Eisenbahnbrücken und fördern die Barrierefreiheit. Mit einem Maßgabebeschluss zur LuFV III hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in seinen Abschlussberatungen zugleich die Vorlage eines Evaluierungsberichts spätestens zum 30.06.2024 beschlossen.
  • Die Aufstockung und Neuausrichtung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) verleiht dem schienengebundenen ÖPNV einen wichtigen Investitions- und Attraktivitätsschub. Ein funktionierender, preisgünstiger, sicherer und nachhaltiger ÖPNV liefert einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge sowie zum Umwelt- und Klimaschutz. Mit dem Bundeshaushalt 2020 ist jetzt klar: Der Mittelaufwuchs im GVFG-Bundesprogramm zur Förderung des 1 Schienen-ÖPNV von derzeit 332,5 Mio. Euro auf 665 Mio. Euro in 2020 und ab 2021 auf dann 1 Mrd. Euro wird die Attraktivität des ÖPNV-Angebots deutlich steigern und den ÖPNV als besonders klimaschonendes Mobilitätssystem stärken. Damit bereits in den nächsten Jahren zusätzliche Ausbaumaßnahmen konkret geplant werden können, beabsichtigt die Bundesregierung, die Mittel ab 2025 auf 2 Mrd. Euro jährlich zu erhöhen.
  • Zudem verleihen wir unserer Schieneninfrastruktur im Zeitraum 2020 bis 2030 einen 11-Milliarden- Euro-Zusatzschub. Diese Zusatzmittel dienen zum einen der Eigenkapitalaufstockung der DB AG und zum anderen als Baukostenzuschüsse für Infrastrukturinvestitionen.
  • Der Modernisierungsschub beim System Schiene erfordert einen entsprechenden Personalaufwuchs bei dem für Planungsfeststellung und Genehmigung zuständigen Eisenbahn-Bundesamt (EBA). Es ist daher sehr zu begrüßen, dass das EBA einen Aufwuchs von 109 Stellen (einschließlich 33 Stellen für das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung) erfährt.

Quelle: BMVI

Bundesumweltministerium fördert klima- und umweltfreundliche Elektrobusse

Die Verkehrsverbünde von Freiburg sowie von Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim setzen auf ihren Buslinien zukünftig mehr Elektrobusse ein. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter übergibt heute die Förderschecks zur Anschaffung von insgesamt 15 voll elektrischen Linienbussen an die Freiburger Verkehrs AG und 30 voll elektrischen Linienbussen an die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH. In Freiburg sollen so vier Buslinien von Diesel- auf Stromantrieb umgestellt werden. In den anderen Städten sollen sie jeweils auf zentralen Linien eingesetzt werden.

Schwarzelühr-Sutter: „Für Städte bieten Elektrobusse große Vorteile. Sie sind nicht nur effizient und verursachen keine klimaschädlichen CO2-Emissionen, sie stoßen auch keine Luftschadstoffe aus und sind deutlich leiser als Busse mit Dieselantrieb. Elektrobusse sorgen so auch für mehr Lebensqualität. Ich freue mich, dass wir den ÖPNV mit unserer Förderung deutlich attraktiver machen können.“

Neben der Anschaffung der Fahrzeuge fördert das Bundesumweltministerium anteilig die notwendige Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof sowie nötige Ausrüstungen für die Instandhaltung der Busse oder Schulungen des Personals. Die gegenüber einem Dieselbus entstehenden Mehrkosten werden dabei zu 80 Prozent durch das Bundesumweltministerium übernommen. Die übrigen Ausgaben werden mit 40 Prozent gefördert.

Derzeit unterstützt das Bundesumweltministerium deutschlandweit mittlerweile 16 Vorhaben mit rund 250 Millionen Euro, bei denen insgesamt rund 700 Elektrobusse beschafft werden. Weitere Förderprojekte werden demnächst genehmigt. Vor dem Start der BMU-Förderung gab es gerade einmal rund 100 Busse mit batterieelektrischen Antrieben.

Quelle: BMU

 

Besseres Entgeltsystem in Werkstätten- 320 Werkstatträte aus ganz Deutschland in Berlin

Ein besseres Entgeltsystem für Werkstätten, in denen Menschen mit Behinderungen arbeiten, war Schwerpunkt der 13. Werkstatträtekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin. Diese Werkstätten leisten einen wesentlichen Beitrag zum selbstbestimmten Leben von Menschen mit Behinderungen. Werkstätten wie die in Wallbach-Bad Säckingen oder in Waldshut verdienen daher größtmögliche Unterstützung. Wenn wir die Einkommenssituation von Werkstattbeschäftigten verbessern wollen, müssen wir aber auch darauf achten, dass inklusive Werkstätten finanziell nicht überfordert werden. Wir in der SPD-Bundestagsfraktion halten damit unser Versprechen, dass wir im Zuge des Gesetzes zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes (BABAbgAnpG) ein transparentes und finanzierbares Entgeltsystem mit der Beteiligung der Vertretern von Werkstätten und der Werkstatträte erarbeiten.

Seit Juli 2019 werden Berufsausbildungshilfe und Ausbildungsgeld gestaffelt über vier Jahre erhöht. Das Grundgehalt wird bis 2023 von jetzt 80 Euro auf abschließend 119 Euro steigen. Diese Neuregelung wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V., die 93 Prozent der Werkstätten vertritt, ausdrücklich begrüßt. Das Ausbildungsgeld für Menschen mit Behinderung wird nach wie vor und vollständig von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt.

Seit der ersten Konferenz der Werkstatträte 2006 hat sich viel getan, auch wenn wir in puncto Inklusion noch längst nicht am Ziel angekommen sind. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) sieht viele Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen vor. Mit dem BTHG können Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe beziehen, beispielsweise künftig mehr von ihrem Einkommen und ihrem Vermögen behalten. Gleichzeitig werden Kommunen und Länder entlastet, da Grundsicherungs- und Eingliederungshilfeleistungen in Zukunft getrennt und teilweise vom Bund übernommen werden.

Für die Inklusion ist gerade die gleichberechtigte Teilhabe auf dem Ersten und Zweiten Arbeitsmarkt wichtig – und vor allem die gerechte Entlohnung von Werkstattbeschäftigten. Dazu braucht es ein transparentes und verständliches System. Mit dem Budget für Arbeit seit 2018 und dem neuen Budget für Ausbildung ab 2020 sind für die Teilhabe an der Arbeitswelt zwei wichtige Vorhaben auf den Weg gebracht worden. Die Grenzen zwischen dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt werden damit durchlässiger, sodass Menschen mit Behinderungen selbst entscheiden können, wo sie gerne arbeiten möchten.

Die Entlohnung von Werkstattbeschäftigten hat sich bereits jetzt deutlich verbessert. Damit die Werkstätten keine finanzielle Überforderung fürchten müssen, erhöhen wir schrittweise. Gerade zum letzten Punkt wurden viele Gespräche mit den Werkstätten geführt. Für weitere Verbesserungen in diesem Bereich werde ich mich auch weiterhin einsetzen“.

 

Vorlesen ist der erste Schritt

Eine spannende Familiengeschichte findet aufmerksame Zuhörer. Sehr gerne las ich Kindern der dritten und vierten Klasse an der Johann-Peter-Hebel Grundschule in Tiengen aus dem Kinderbuch „Wird sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika“ von Oliver Scherz vor. Die Aktion war Teil des Bundesweiten Vorlesetages.

Ich möchte Kindern Spaß am Lesen vermitteln. Vorlesen ist der erste Schritt, um sie an das eigenständige Lesen heranzuführen. Meinen eigenen Kindern habe ich deshalb auch immer gerne vorgelesen. Und deswegen habe ich mich auch sehr gerne an dieser Aktion zum Bundesweiten Vorlesetag beteiligt.

Es hat mir viel Spaß gemacht, den kleinen Zuhörern das schöne Buch vorzulesen und gemeinsam mitzufiebern, ob der Elefant Abu seine Familie wiederfindet. Besonders toll war, als wir nebenbei darüber sprachen, was Familie für uns bedeutet und die Schülerinnen und Schüler mir zeigen konnten, dass sie bereits viel über die Tierwelt in Afrika wissen.

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Mittlerweile begeistert der Bundesweite Vorlesetag mehr als 670.000 Vorleserinnen und Vorleser.

 

Im Gespräch mit protestierenden Bauern in Berlin

Tausende Bauern aus dem gesamten Bundesgebiet sind heute nach Berlin gekommen, um gegen die aktuelle Landwirtschaftspolitik zu demonstrieren. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um mit den Bauern vor Ort zu ihrem Anliegen ins Gespräch zu kommen.

Heute haben tausende Bauern für bessere Bedingungen in der Landwirtschaft demonstriert. Mir ist wichtig, dass wir Dialog mit den Bauern das Ziel einer nachhaltigen Landwirtschaft gemeinsam verfolgen. Deswegen war es mir ein besonderes Anliegen, heute vor Ort mit den Protestierenden ins Gespräch zu kommen und mir ihre Anliegen anzuhören. Ich habe dabei klar gemacht, dass gerade die für unsere Region so typischen kleinen und mittleren Landwirtschaftsbetriebe mehr von EU-Subventionen profitieren müssen. Wichtig ist mir auch, dass wir bei der Reform der europäischen Agrarpolitik (GAP) Subventionen für die Landwirtschaft an Maßnahmen binden, die für mehr Klima- und Umweltschutz sorgen. Wir wollen, dass Landwirte für mehr Tierwohl und Insektenschutz auch fair entlohnt werden.

 

Michelle Müntefering, Staatsministerin für internationale Kulturpolitik zu Besuch in Laufenburg

Die deutsche Staatsministerin für internationale Kulturpolitik, Michelle Müntefering, sieht den grenzüberschreitenden Kulturaustausch als wichtigen Beitrag zum Erhalt von Werten. Nur durch das große Engagement der Künstler, der ehrenamtlichen Kulturschaffenden und der Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden sind diese zukunftsfähigen Projekte über Grenzen hinweg erst möglich.

Am Donnerstag (21.11.2019) besuchte die deutsche Staatsministerin für internationale Kulturpolitik, Michelle Müntefering, Laufenburg beiderseits des Rheins um sich vor Ort ein Bild zu machen von der sehr erfolgreichen kulturellen Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. In Gesprächen mit Künstlern, ehrenamtlichen Kulturschaffenden und den Verantwortlichen in beiden Städten betonte sie, wie wichtig der Kulturaustausch für den Erhalt von „großen Werteerrungenschaften“ sei. „Mehr Laufenburg für uns alle“, bilanzierte die Ministerin in einem anschließenden Gespräch.

Laufenburg ist ein tolles Beispiel dafür, wie grenzüberschreitende kulturelle Zusammenarbeit wirklich gut funktionieren kann. Ich denke dabei insbesondere an die jährlich stattfindenden Kulturtage, die seit mehr als 20 Jahren erfolgreich gemeinsam organisiert werden. Ich freue mich deshalb sehr, dass Staatsministerin Michelle Müntefering meiner Einladung an den Hochrhein gefolgt ist. Unsere Grenzregion ist Teil eines einzigartigen, gemeinsamen Kulturraums. Ich möchte insbesondere den Literaten, Künstlern und Musikern, aber auch den Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden sehr für ihr Engagement und ihren Einsatz danken, ohne die solche zukunftsfähigen Projekte nicht möglich wären.

Gerade in Zeiten von aufkeimendem Nationalismus ist das grenzüberschreitende Miteinander zwischen den Menschen besonders wichtig.  Ihnen ist es zu verdanken, wenn die Landesgrenzen nicht mehr spürbar sind. Vielmehr ist die Zusammenarbeit der Akteure von einem sehr freundschaftlichen Umgang geprägt, gerade auch dann, wenn es ganz unterschiedliche Standpunkte zum einen oder anderen Thema gebe. Mit Kultur kann man viel erreichen, vor allem dann, wenn der Kulturaustausch in den Städten und Gemeinden vorangetrieben wird.

Nach einem Treffen mit dem Bürgermeister der Stadt Laufenburg, Ulrich Krieger, der Geschäftsführerin der Hochrheinkommission, Vanessa Edmeier, und Kulturschaffenden aus der Region besuchten Staatsministerin Müntefering und ich gemeinsam das Heimatmuseum „Schiff“ auf der Schweizer Seite. Präsident Hans Burger und Joe Schnetzler vom Museumsverein Laufenburg erläuterten dort Konzepte und Zukunftspläne jenseits des Rheins.

 

Bundesumweltministerium fördert Leuchtturmprojekt für den Radverkehr in Wilhelmshaven

Parlamentarische Staatssekretärin übergibt Förderbescheid für rund 4,6 Millionen Euro an den Bürgermeister

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, übergibt heute einen Förderbescheid für das Projekt „Bundeswehr-Radwege-Netz“ an den neuen Wilhelmshavener Bürgermeister Carsten Feist. Der Bau von zwei modellhaften Fahrradrouten soll das Radfahren im Stadtgebiet von Wilhelmshaven attraktiver machen. Dazu werden unter anderem neue Radwege mit umweltfreundlicher Beleuchtung, eine Brücke über die Autobahn 29 und den Fluss Maade gebaut und Fahrradstraßen eingerichtet.

Rita Schwarzelühr-Sutter: „Radfahren ist gut für den Klimaschutz und fördert die Gesundheit. Der Radverkehr ist daher ein wichtiger Baustein der Verkehrswende. Mit unserer Bundesförderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) sprechen wir gezielt die Angehörigen des größten Marinestandorts der Bundeswehr an, um diese für die täglichen Wegstrecken zu einem Umstieg auf das Fahrrad zu begeistern. So möchten wir Wilhelmshaven zu einem der attraktivsten Orte für den Radverkehr im Norden umgestalten.“

Im Rahmen des Förderaufrufs „Klimaschutz durch Radverkehr“ der NKI werden modellhafte, investive Projekte zur Verbesserung der Radverkehrssituation in konkret definierten Gebieten wie beispielsweise Wohnquartieren, Dorf- oder Stadtteilzentren gefördert. Seit 2016 hat das Bundesumweltministerium bundesweit bereits 55 Einzel- und 21 Verbundvorhaben zum Radverkehr im Rahmen des Förderaufrufs mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 126 Millionen Euro unterstützt.

 

Quelle: BMU

18.11.2019 | Pressemitteilung Nr. 208/19 | Nationale Klimaschutzinitiative

Bundesumweltministerium fördert nachbarschaftlichen Klimaschutz in Bremen

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium, übergibt heute Vertreterinnen und Vertretern des NABU Bremen den Förderbescheid für das Projekt „Gemeinsam aktiv für den Klimaschutz im Alltag“. Das Projekt wird im Rahmen des Förderaufrufs „Kurze Wege für den Klimaschutz“ der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) mit rund 226.000 Euro gefördert.

Rita Schwarzelühr-Sutter: „Ein Schlüssel für erfolgreichen Klimaschutz liegt in den Kommunen. Alle Bürgerinnen und Bürger können mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen dazu beitragen, ihre persönliche Treibhausgasbilanz zu verringern und der globalen Erwärmung entgegenzusteuern. Jede und jeder Einzelne kann in seinem Alltag aktiv zum Klimaschutz beitragen – sei es mit nachhaltigem Konsum, bei der Ernährung oder beim Einkaufsverhalten. Das NABU-Projekt im Bremer Stadtteil Hemelingen gibt nachbarschaftliche Tipps dazu. Wir unterstützen das gerne mit unserer Nationalen Klimaschutzinitiative.“

Mit dem Projekt „Gemeinsam aktiv für den Klimaschutz im Alltag“ möchte der NABU Landesverband vielfältige Beteiligungs- und Bildungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger der angrenzenden Nachbarschaft schaffen. Insbesondere Alltagsthemen stehen hier im Vordergrund. Unter dem Motto „Selbstgekocht und Selbstgezogen“ sowie „Reparieren statt Wegwerfen“ wird ein umfangreiches Veranstaltungs- und Kursangebot gefördert. Die Kursinhalte werden darüber hinaus in kindgerechten Aktionen und Unterrichtseinheiten in Kitas und Schulen eingebunden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausbildung von Klimabotschafterinnen und Klimabotschaftern zur Wissensvermittlung und praktischen Hilfestellung in Privathaushalten. Das Projekt läuft von 2020 bis 2022.

Dem ressourceneffizientem und klimafreundlichem Alltagshandeln auf lokaler Ebene kommt eine besondere Bedeutung zu. Soziale und kulturelle Einrichtungen, Bürgerinitiativen sowie Umweltschutzorganisationen und Vereine sind hierbei relevante Schlüsselakteure. Sie agieren als tatkräftige Organisatoren, Multiplikatoren und kompetente Wissensvermittler. Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Treibhausgasemissionen betragen in Deutschland circa 11 Tonnen pro Jahr. Hier liegt ein wichtiges Minderungspotenzial, um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Mit der Schaffung und Verstetigung praktikabler und gemeinschaftlich nutzbarer Angebote auf lokaler Ebene können diese Potenziale gehoben und Klimaschutzbeiträge geleistet werden.

Im Rahmen des Förderaufrufs „Kurze Wege für den Klimaschutz“ der NKI werden Projekte auf Nachbarschaftsebene gefördert, die praktikable Angebote mit hohem Treibhausgasminderungspotenzial schaffen und Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, ihren Alltag klimafreundlich und ressourceneffizient zu gestalten. Der Verstetigung und Verankerung dieser Ansätze vor Ort kommt eine besondere Bedeutung zu.

Seit 2016 hat das Bundesumweltministerium bundesweit bereits 168 Projekte im Rahmen des Förderaufrufs mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 16 Millionen Euro unterstützt.

Quelle: BMU
18.11.2019 | Pressemitteilung Nr. 206/19 | Nationale Klimaschutzinitiative