Aktuelles

Start des landesweiten Wettbewerbs „Elevator Pitch BW“

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für Existenzgründer: Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft hat als Teil seiner Gründungsoffensive die landesweite Wettbewerbsreihe „Elevator Pitch BW“ gestartet. „Das moderne und neuartige Veranstaltungsformat soll dazu beitragen, dass sich junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft auf dem Markt etablieren und so neue Arbeitsplätze im Land schaffen“, erklärte der Minister für Finanzen und Wirtschaft, Dr. Nils Schmid, heute in Stuttgart. „Außerdem sollen die regionalen Wettbewerbe die Bevölkerung für das Thema Selbständigkeit sensibilisieren und auf die große Anzahl junger Unternehmen und innovativer Gründerinnen und Gründer vor Ort aufmerksam machen.“
Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das einen landesweiten Elevator-Pitch-Wettbewerb veranstaltet, um für mehr Unternehmertum im Land zu werben. Durchgeführt wird der Wettbewerb durch die Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex) des Ministeriums. Bis zum Finale im Juli 2014 sind rund 12 regionale Wettbewerbe (Regional Cups) im ganzen Land geplant. Die Durchführung des Wettbewerbs wird von der L-Bank unterstützt und von Accelerate Stuttgart UG organisiert.
Ein Elevator Pitch ist eine kurze, informative und prägnante Präsentation einer Geschäftsidee für eine Dienstleistung oder ein Produkt und bedeutet „Aufzugspräsentation“. Die Bezeichnung stammt daher, dass die Präsentationen in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt durchgeführt werden. Beim Elevator Pitch muss also kein Businessplan vorgelegt werden, sondern es geht darum die Zuhörer in einigen wenigen Minuten neugierig zu machen und sie von der Geschäftsidee zu überzeugen.
3 Minuten pro Geschäftsidee
Der Elevator Pitch BW bietet ideenreichen Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründern (Pitcher) eine attraktive Plattform, um sich und ihre Geschäftsidee vor einer Jury und einem Publikum bestehend aus regionalen Institutionen, potentiellen Geldgebern, Geschäftspartnern und möglichen Kunden zu präsentieren und sofort ein Feedback zu erhalten. Dabei müssen die Pitcher die Zuhörer auf kreative Art und Weise in einer dreiminütigen Kurzpräsentation auf die Geschäftsidee neugierig machen und begeistern. Bis zu zehn Unternehmen treten bei einem Regional Cup gegeneinander an. Anschließend werden alle Präsentationen von einer Fachjury bewertet und die regionalen Gewinner bestimmt. Der Sieger der Regional Cups erhält ein Preisgeld von 500 Euro und qualifiziert sich zudem für das landesweite Finale. Die zweitplazierte Geschäftsidee gewinnt 200 Euro und die drittplazierte 100 Euro. Auch das Publikum darf vor Ort mit abstimmen und den „Publikumsliebling“ küren.
Die ersten Regional Cups starten im November 2013
Bereits am 8. November 2013 findet die Auftaktveranstaltung „Regional Cup Bodensee“ in Konstanz während des Gründertages Bodensee statt. Als regionaler Partner fungieren Campus Startup Konstanz und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Konstanz. Fortgesetzt wird der Wettbewerb am 19. November 2013 mit dem „Regional Cup Schwarzwald-Baar“ in Furtwangen zusammen mit dem Innovations- und Gründerzentrum der Hochschule Furtwangen. In Balingen findet der „Regional Cup Zollernalb“ am 22. November 2013 im Rahmen des Gründertags der Gründungoffensive Neckar-Alb statt. Als lokale Partner sind hier die Industrie- und Handelskammer Reutlingen und die Handwerkskammer Reutlingen mit dabei. Weitere Veranstaltungen sind bereits in Planung und werden auf der Webseite zeitnah bekannt gegeben.
Bewerbung ab sofort möglich
Interessierte Jungunternehmer/innen und Gründer/innen können sich ab sofort mit ihrer Geschäftsidee unter http://www.elevatorpitch-bw.de/ für die regionalen Wettbewerbe bewerben. Voraussetzung für die Teilnahme ist unter anderem, dass das Unternehmen nicht älter als drei Jahre ist und der Standort des Unternehmens in Baden-Württemberg liegt

SPD-Südbaden-Treffen: Südbadens SPD lehnt geschlossen den Fluglärm-Staatsvertrag ab

09.10.2013 – „Der Staatsvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz über den Fluglärm in seiner jetzigen Form nicht annehmbar und somit auch nicht ratifizierbar. Wir stehen zu unserem Wort“, erklären nach einer gemeinsamen Sitzung die südbadischen SPD-Abgeordneten aus Bund und Land und die südbadischen SPD-Kreisvorsitzenden, darunter auch Peter Friedrich, Minister für Europa des Landes Baden-Württemberg.
Jüngst hatte der neue Deutsche Botschafter in der Schweiz der Luzerner Zeitung geäußert ,,Es gibt Anzeichen, dass wir in der nächsten Zeit zu einer Verständigung kommen könnten. In Süddeutschland scheint der Widerstand zu bröckeln.“
Dem widersprechen SPD-Minister Peter Friedrich und die südbadischen Sozialdemokraten aufs energischste. Und auch die die Waldshuter SPD-Bundestagsabgeordnete fordert:„Die Bewegungszahlen, die Flugrouten, die Flughöhen und die Grenzabstände müssen neu verhandelt werden.“
Für Süddeutschland würde sich mit dem bisher ausgehandelten Staatsvertrag die heutige Situation verschlechtern. Heute gilt die Deutsche Rechtsverordnung, die von Rot-Grün 2002 beschlossen wurde und alle Klagen aus der Schweiz erfolgreich überstanden hat. „Hinter diesen Schutz vor Fluglärm gehen wir schon gar nicht zurück, sondern Grundlage ist und bleibt die Stuttgarter Erklärung“, so die stv. Landesvorsitzende aus Südbaden Elvira Drobrinski-Weiss.

Erste Sitzung der neuen baden-württembergischen Landesgruppe

Die Landesgruppe Baden-Württemberg im Deutschen Bundestag traf sich in dieser Woche erstmals in ihrer neuen Konstellation.

DANKE!

Danke an Alle, die mir ihre Stimme und ihr Vertrauen geschenkt haben! Ebenso an alle HelferInnen und UnterstützerInnen im Wahlkampf für ihren tollen Einsatz.
Auch in der nächsten Legislaturperiode werde ich Mitglied im Deutschen Bundestag sein. Dort werde ich gerne weiterhin engagiert die Menschen vom Hochrhein und aus dem Hochschwarzwald vertreten und für ein gerechteres Miteinander kämpfen.

Deutsche Bundesregierung muss beim Fluglärm-Staatsvertrag Farbe bekennen

Nachdem der Zürcher Kantonsrat Nachverhandlungen mit Deutschland ablehnt, fordert Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer zum Handeln auf: „Nach dem Ablehnen von Nachverhandlungen von Seiten des Zürcher Kantonrats, muss spätestens jetzt ein starkes Gegensignal des deutschen Bundesverkehrsministers folgen. Die Menschen in der Region fühlen sich vom Bundesverkehrsminister im Stich gelassen – und das auch zu Recht. Wie in so vielen Punkten, weiß man bei dieser CDU/CSU-Fraktion nicht wo für sie steht. Die einen sagen das eine und die anderen machen das komplette Gegenteil. Eine eindeutige Position der Partei ist nicht zu erkennen.“
„Wir in der Region können unternehmen was wir wollen, der Bundesverkehrsminister lässt Südbaden außen vor. Für Dr. Ramsauer sind wir wohl nur ein Verhandlungsgegenstand, der in der Schweiz preisgegeben werden kann“, erklärt die Sozialdemokratin.
Rita Schwarzelühr-Sutter abschließend: „Eins ist klar, wer am kommenden Sonntag die CDU wählt, weiß nicht wohin die Reise beim Staatsvertrag geht. Nur eine Stimme für die SPD ist eine klare Stimme gegen diesen Staatsvertrag. Da kann der örtliche CDU-Abgeordnete zappeln wie er will, die Entscheidungen werden nun mal in Berlin getroffen – und da handelt seine CDU nicht zu Gunsten der Region.“
In einer Abstimmung im Zürcher Kantonsrat lehnte die Mehrheit der 169 Abgeordneten Nachverhandlungen beim Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland ab. Trotz der Bedrohung für die Tourismusregion Schwarzwald und Hochrhein verweigert Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin die Unterstützung.

Rita Schwarzelühr-Sutter trifft Gesche Joost

Am Dienstag trafen sich die Designprofessorin Gesche Joost, im Kompetenzteam von Peer Steinbrück zuständig für die Themen Vernetzte Gesellschaft und Netzpolitik, und die Waldshuter Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) zu einem Gespräch in Titisee-Neustadt. Thema war insbesondere die Versorgung mit schnellem Internet auch im ländlichen Raum.
„Schnelles Internet für alle muss endlich flächendeckend realisiert werden. Sowohl im Hinblick auf eine flächendeckende Grundversorgung als auch im Bezug auf eine dynamische Entwicklung beim Breitbandausbau. Insbesondere für ländliche Regionen wie unsere hat der Anschluss an die Hochgeschwindigkeitsdatenautobahnen höchste Priorität“ so Schwarzelühr-Sutter.
„Der Besuch von Frau Joost zeigt, dass dem Breitbandausbau auch in der Fläche seitens der SPD eine große Bedeutung zugemessen wird und mit bei einem Kanzler Peer Steinbrück ganz oben auf der Agenda stehen wird. Ich werde mich persönlich auch zukünftig für den Zugang zu schnellem Internet in unserer Region einsetzen“ so die Waldshuter Bundestagsabgeordnete weiter.

Innenminister Reinhold Gall zu Besuch bei der DRK-Leitstelle in Waldshut

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) besuchte der Innenminister des Landes Baden-Württemberg Reinhold Gall am 5. September die Leitstelle des Deutschen Roten Kreuzes in Waldshut. Hierbei stand insbesondere der Rettungsdienst und die Notarztversorgung im Mittelpunkt.

Rita Schwarzelühr-Sutter zeigte sich sehr erfreut, dass der Innenminister Reinhold Gall ihrer Einladung folgte: „Aufgrund der schwierigen topografischen Gegebenheiten ist die Versorgung durch Rettungsdienste und Notärzte in unserer Region ein besonders wichtiges Thema. Die rege Teilnahme von Vertretern des DRK, der AOK, des Bereichsausschusses und auch von Kommunalpolitikern, zeigt, dass wir alle gemeinsam an einer Verbesserung arbeiten wollen.“

Bei der Notfallversorgung ist Baden-Württemberg mit über 270 Rettungswachen, über 400 Rettungsfahrzeugen, über 140 Notarzt-Einsatzfahrzeugen und acht im Land stationierten Hubschraubern sehr leistungsfähig“, sagte Innenminister Reinhold Gall. Die demografische Entwicklung, steigende Einsatzzahlen und eine sich verändernde Krankenhauslandschaft bedeuten für den Rettungsdienst jedoch eine enorme Herausforderung. Die Landesregierung setzt daher ihre Anstrengungen mit verschiedenen Instrumenten fort“, so Gall weiter. Entscheidend sei die gesamte Rettungskette: von der Disposition des richtigen Rettungsmittels in den Leitstellen bis hin zu einer schnellen Aufnahme des Patienten im richtigen Zielkrankenhaus.

Peter Hofmeister, Vorsitzender des DRK-Bereichsausschusses, präsentierte den anwesenden Vertretern aus Politik und Gesundheitswesen ein Modell, nach dem es möglich sein soll, zukünftig mit fünf hauptamtlich besetzten Notarztstationen – bei Unterstützung durch die Luftrettung – die Einhaltung der Hilfsfristen zu gewährleisten.

Dieser Wunsch nach qualitativer Verbesserung wurde ebenfalls von Dietmar Wieland, Geschäftsführer der AOK Hochrhein-Bodensee, aufgenommen, der sich gleichzeitig für die Anschaffung eines Linksherzkatether-Messplatzes am Krankenhaus Waldshut bei den SPD-Kommunalpolitikern aussprach. Mit diesem Gerät können verschiedene Stellen im Herz beziehungsweise in dessen Kranzgefäßen untersucht werden. Gerade bei der Behandlung des akuten Herzinfarktes ist die rasche Durchführung einer Herzkatheteruntersuchung daher besonders wichtig. Wie viel Herzgewebe untergeht, hängt bekanntermaßen von dem Zeitraum ab, der bis zur Beseitigung der Verstopfung in den betroffenen Herzkranzgefäßen vergeht. „Mit einem Linksherzkatether-Messplatz könnten die Patienten im Landkreis Waldshut wohnortnah qualitativ hochwertig versorgt werden. Dadurch werden den Patienten lange Transportwege und -zeiten erspart und zusätzlich gewinnt der Rettungsdienst für die Notfallrettung freie Kapazitäten, weil Verlegungsfahrten entfallen“ so Dietmar Wieland. Kreisrätin Sylvia Döbele und Rita Schwarzelühr-Sutter werden diese Forderung gerne unterstützen.

SPD-Kreisdelegiertenkonferenz zur Europawahl in Murg

Die Bundestagswahlen stehen vor der Tür und doch werfen schon die nächsten bedeutenden Wahlen ihren Schatten voraus. Am Mittwoch, den 18. September 2013 stellen sich Südbadens SPD-Kandidaten für die Wahl zum Europa-Parlament den Delegierten des SPD-Kreisverbandes Waldshut vor. Mit Luisa Boos, Fabienne Vesper und Ralf Spörkel kommen die drei Kandidaten um 19 Uhr in das Gasthaus Engel (Reithallenweg 4, 79730 Murg-Niederhof) und stellen Ihre Ansichten und Ihre Schwerpunkte für die Europawahl vor.
„Die Bundestagswahl ist momentan das alles bestimmende Thema. Aber auch nach den Bundestagswahlen wird natürlich weiter Politik gemacht. Als SPD-Mitglied freut es mich besonders, dass wir in Südbaden mit Luisa Boos, Fabienne Vesper und Ralf Spörkel drei junge und engagierte Menschen für die Europawahl gewinnen konnten. Das zeigt, dass die SPD auch für die Jugend attraktiv ist,“ so SPD-Kreisvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und die Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich zur Kreisdelegiertenkonferenz der SPD eingeladen.

Rita Schwarzelühr-Sutter auf dem Bienenlehrpfad in Holzschlag

Bei angenehmen Temperaturen um die 25 Grad konnte Rita Schwarzelühr-Sutter bei ihrer Sommertour am vergangenen Samstag in Bonndorf gleich drei Dinge miteinander verbinden: Landschaft, Natur und gute politische Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. Begleitet wurde sie dabei von Bürgermeister Michael Scharf, dem Gemeinderat Markus Jägler und dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Tilman Frank.

Zunächst ging es vom Bahnhof Bonndorf mit dem Rad auf dem Bähnleweg zum Bienenlehrpfad nach Holzschlag. Geführt vom Imker Sebastian Herb, bekam die Gruppe auf dem Lehrpfad, der 2012 mit dem Innovationspreis „Tourismus – regional und innovativ“ ausgezeichnet wurde, einen Einblick in die faszinierende Welt der Bienen gewährt. Imker Sebastian Herb engagiert sich in einem Team Ehrenamtlicher für den Bienenlehrpfad. Er führte die Besucher über die Via Apis, den Bienenlehrpfad und ließ seine Obstbrände verkosten. „Sebastian Herb zeigt, wie man im hier im ländlichen Raum auch heute noch eine erfolgreiche Existenz aufbauen kann. Hier wird mit dem gearbeitet, was die Natur einem gibt. Neben Unternehmergeist, Mut und Können spielt die regionale Vermarktung eine wichtige Rolle“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter.

Wie freundlich die Holzschläger sind, zeigte sich auch als Frau Jägler spontan einen Kuchen gebacken hatte. Frau Scharf und andere Frauen aus Holzschlag haben tags zuvor extra zum Hock auf dem Dorfplatz „gehackt“ und die Blumenbeete auf Vordermann gebracht.

Bei einer solchen guten Stimmung ging es aber natürlich auch um Politikthemen, von kommunalpolitischen Fragen bis zur Bundespolitik mit Bürgerversicherung und Kontrolle der Finanzmärkte. Dabei konnte im persönlichen Gespräch manches Missverständnis ausgeräumt, mancher Sachzusammenhang auch einmal sorgfältiger erklärt werden.

Windradtour

Rita Schwarzelühr-Sutter war zusammen mit dem Bundesverband WindEnergie auf dem Roßkopf in Gundelfingen. Südbaden TV war vor Ort und hat einen netten Film zu der Aktion gedreht.
Am Fuße der Windräder trafen sich BWE-Landesvorstand Dr. Walter Witzel, Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) und Andreas Markowsky, Geschäftsführer der Ökostrom Erzeugung Freiburg GmbH, mit dem Fahrer der Tour, Rennradler Sebastian Bock. Im Mittelpunkt der Diskussion stand, wie Windenergie auch in Höhenlagen des bergigen Süddeutschlands ertragreich genutzt werden kann. Ein häufiges Vorurteil gegenüber der Windenergie ist die irrtümliche Annahme, sie sei nur im Norden der Republik sinnvoll. Gleichwohl hier strenge Naturschutzrichtlinien berücksichtigt werden müssen, um beispielsweise die längeren Zufahrtswege so schonend wie möglich in das bewaldete Gebiet zu legen, können moderne Anlagentypen auch an Schwachwindstandorten und in Höhenlagen erfolgreich arbeiten. Die Standortoptimierung ermöglicht durch Anpassung von Turmhöhe und Rotorblattlänge auch hier gute Winderträge.
Für Dr. Witzel sind die Anlagen auf dem Roßberg ein handfester Beleg dafür, dass Windenergie auch in Höhenlagen effizient genutzt werden kann. Die vier Windräder auf dem Roßkopf produzieren zusammen mit zwei weiteren Anlagen an der Holzschlägermatte etwa 16 Millionen Kilowattstunden pro Jahr, was dem Bedarf von 5.400 Zwei-Personen-Haushalten und damit der Einwohnerzahl von Gundelfingen entspricht. Die mit einer Gesamthöhe von 133 Metern weithin sichtbaren Anlagen wurden im November 2003 in Betrieb genommen. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien werden an diesem Standort seitdem jährlich etwa 16.000 Tonnen CO2 eingespart.
Beim Außentermin betonte auch SPD-Politikerin Schwarzelühr-Sutter den gesellschaftlichen Nutzen von Windenergieanlagen: „Die Onshore-Windkraft leistet einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Auch in unserer Region können Landschaftsschutz, Tourismus und die Nutzung der Windenergie miteinander koordiniert werden.“
Mit den 501,56 MW an installierter Windenergieleistung im Jahr 2012 sind die Potentiale des Bundeslandes aus Sicht des Bundesverbandes WindEnergie noch nicht erschöpft. Um – wie von der Landesregierung angestrebt – bis 2020 mindestens 10% des Stroms aus heimischer Windkraft zu decken, müssen neue Standorte gefunden werden.
Die WindRAD-Tour 2013 des Bundesverbands WindEnergie
Unter dem Motto „Wind bewegt“ legt der Fahrer der WindRAD-Tour, der Potsdamer Radsportler Sebastian Bock, über 2.900 Kilometer durch Deutschland zurück. Die Streckenlänge symbolisiert das bundesweite Ausbauziel der Windenergiebranche für das Jahr 2013. Jeder Kilometer steht für ein Megawatt. „An über 30 Tourstationen in ganz Deutschland werden wir zeigen, wie intensiv die Windenergie-Branche an der Umsetzung der Energiewende arbeitet, wer uns dabei unterstützt und wie die Projekte den Menschen vor Ort nutzen“, so Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des BWE.
Vor Ort trifft Bock aktive Unterstützer der Windenergie und absolviert mit ihnen einen Teil der Strecke gemeinsam. In seinem Online-Reisetagebuch berichtet er regelmäßig in Wort und Bild über seine Erlebnisse. Mit der WindRAD-Tour will der BWE eine breite Öffentlichkeit auf die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Branche in Deutschland aufmerksam machen. „Die Windenergie ist ein Zugpferd des Gemeinschaftsprojektes Energiewende. Das wollen wir in den kommenden Monaten anhand von Beispielen aus ganz Deutschland wieder stärker vor Augen führen. Gerade jetzt, da vielerorts mit teilweise hanebüchenen Aussagen Angst vor Blackouts und explodierenden Strompreisen geschürt wird, ist es wichtig zu zeigen, welchen Beitrag die Windenergie zur Versorgungssicherheit in D