„Sprach-Kitas“ werden über das Jahresende hinaus vom Bund für die Dauer von sechs Monaten weiter gefördert. Danach sollen die Länder übernehmen. Ich hoffe, dass auch in Baden-Württemberg die so gewonnene Zeit tatsächlich dazu genutzt wird, alle Voraussetzungen dafür zu schaffen, die mit Bundesmitteln aufgebauten Sprach-Kita-Strukturen zu sichern. Nachdem es zunächst so aussah, als ob die Weiterführung der erfolgreichen „Sprach-Kitas“ ab dem 1. Januar 2023 mit dem planmäßigen Ende des Bundesförderprogramms gestoppt würde, hat sich die Ampelkoalition in der vergangenen Woche darauf verständigt, noch einmal insgesamt 109 Millionen Euro in die sprachliche Bildung von Kindern zu stecken. Die Sprache ist das Fundament für Teilhabe und gerechte Bildungschancen von Anfang an. Mit der Brücke, die der Bund den Ländern jetzt baut, erhalten die Familien, die Fachkräfte und die Träger der Einrichtungen jetzt das erhoffte Signal, dass es weitergeht. Bei meinen Besuchen und Gesprächen vor Ort konnte ich mich mehrfach davon überzeugen, wie wichtig der Sprachaspekt in dieser frühen Bildungsphase ist.
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